« Deutsche Automobilhersteller verbannen Klimakiller-Kältemittel aus den Klimaanlagen | Startseite | Porsche-Chef Wiedeking wettert gegen EU-Pläne für Grenzwert beim CO2-Ausstoß von Autos »
Gib Contra mit Galileo CO2NTRA - Die Initiative für den Klimaschutz auf ProSieben
Galileo CO2 NTRA (im Folgenden nur CO2NTRA
bezeichnet) ist eine Rubrik des von Daniel Aminati moderierten Infotainmentmagazins Galileo auf
ProSieben, das derzeit montags bis freitags von 19:05 bis 20:15 Uhr
ausgestrahlt wird. Inhaltlich geht es um Themen aus dem Klimaschutz mit
dem Ziel, dem Zuschauer Formen des Energiesparens und der CO2-Reduktion
aufzuzeigen. Somit soll es dem Zuschauer ermöglicht werden, einen
eigenen Beitrag leisten zu können, dem Klimawandel aktiv
entgegenzutreten.
Leider hapert es bei CO2NTRA an denselben Punkten wie bei der
Stammsendung Galileo an sich. Galileo mangelt es schlichtweg an der
kritischen wissenschaftlichen Ausrichtung und kann somit nicht als
Wissenschaftsmagazin bezeichnet werden. Das Streben nach einer
massentauglichen Aufmachung und Themengestaltung ist unverkennbar und
degradieren Galileo somit zu einer Sendung, die dem Infotainment
zuzuordnen ist. Die Rubrik CO2NTRA bleibt von dieser programmatischen
Ausrichtung nicht verschont.
Gerade aber das Konzept und die Machart erzeugen einen (pseudo-)wissenschaftlichen Charakter, sodass sicherlich viele Zuschauer am Ende der Sendung sich hauptsächlich informiert, nicht aber unterhalten fühlen. Ob mit dem nun gesammelten Halbwissen ein auf die Umwelt postiv wirkender und nachhaltiger Wissenszuwachs beim Zuschauer geschaffen wird, ist somit zumindest im Ansatz zu bezweifeln.
Der Rubrik CO2NTRA wäre an sich ein gute Idee, 5 mal die Woche zu einer guten Sendezeit das Thema Klimaschutz in den Köpfen der Menschen zu verankern und den Zuschauer zum Nachdenken zu bwegen. Im Kampf um die Quoten ist allerdings ein seriöses Wissenschaftsmagazin mit einem Schwerpunkt auf Klimaschutz-Aspekte im deutschen Vorabendprogramm gegenwärtig nicht realisierbar.
Gerade aber das Konzept und die Machart erzeugen einen (pseudo-)wissenschaftlichen Charakter, sodass sicherlich viele Zuschauer am Ende der Sendung sich hauptsächlich informiert, nicht aber unterhalten fühlen. Ob mit dem nun gesammelten Halbwissen ein auf die Umwelt postiv wirkender und nachhaltiger Wissenszuwachs beim Zuschauer geschaffen wird, ist somit zumindest im Ansatz zu bezweifeln.
Der Rubrik CO2NTRA wäre an sich ein gute Idee, 5 mal die Woche zu einer guten Sendezeit das Thema Klimaschutz in den Köpfen der Menschen zu verankern und den Zuschauer zum Nachdenken zu bwegen. Im Kampf um die Quoten ist allerdings ein seriöses Wissenschaftsmagazin mit einem Schwerpunkt auf Klimaschutz-Aspekte im deutschen Vorabendprogramm gegenwärtig nicht realisierbar.
5 Lesermeinungen
Link auf diesen Artikel für Ihre Webseite
Markieren Sie den HTML Code mit einem Klick in das Textfeld.


Hallo
Ich habe gehört, dass Kuhfürze den Treibhauseffekt stark erhören. Meine Frage: Furzen Fische auch? Sollte man deshalb mehr Fisch essen?
Danke für eine Antwort
Andreas Kroneder
Hallo!
Auch ich hab da mal eine Frage.
In der Sendung Galileo auf Pro Sieben habe ich nun des öfteren gesehen wie sich mit dem CO2-Ausstoß und der globalen Klimaerwaermung auseinander gesetzt wird.
Diese Sendung vermittelt also den Eindruck das sich die Macher um unsere Umwelt kümmern wollen.
Gerade sah ich in genau dieser Sendung, wie versucht wird einen Menschen mit Hilfe von hunderten Silversterracketen in die Luft zu befördern.
Mal abgesehen davon das das mit einer Wissenssendung gar nichts zu tun hat, da mir mit diesem total schwachsinnigen Experiment null Wissen vermittelt wird, ist es eine riesige Schweinerei mit einer Kampanie die heißt "Gib CO2NTRA"
den großen Wirbel zu veranstalten und gleichzeitig in der gleichen Sendung (für solche Zwecke) Unmengen an giftigen Gasen in die Umwelt zu verheizen!!!!
Jetzt frage ich mich wie das zusammen passt und würde mich auf eine rasche Antwort sehr freuen!
Mit freundlichsten Grüßen
Hallo
vor einiger Zeit gab es bei euch die Aktion "ein Baum für jeden" bei Tengellmann. Ansich eine gute sache, wie ich finde. Nun aber die große Ernüchterung. Da wurden die Samen in Deutschland ausgesät, 1 Jahr später dann nach Holland verfrachtet per LKW, um dann 2 Jahre später wieder nach Deutschland zu holen per LKW. Ist dann natürlich sehr sinnig da dadurch ja kaum Schadstoffe ausgestoßen wurde. Warum nicht Gärtnereien aus der Umgebung nehmen...
Mit freundlichen Gruß G. Quenter
Hallo Gudrun,
danke für die Info. Zu der Sinnhaftigkeit der Aktion "Deutschland pflanzt einen Baum" haben wir unsere Meinung übrigens auch schon in folgendem Beitrag geäußert:
http://www.klimawandel-global.de/klimawandel/klimawandel-im-tv/gib-contra-mit-galileo-co2ntra-aktion-deutschland-pflanzt-einen-baum/
Klar pfurzen Fische... Fast alles pfurzt auf der Welt - ich auch: pffffffft
Und ganz genau genommen: geht es nicht um den Pfurz. Das CO2 kommt nicht wie beim Auto Hinten raus. Das ist beim Mensch ebenso der Fall. Es geht ums Atmen und Rülpsen. Kühe... rülpsen die Welt zu Grunde: kommt Vorne raus.
Weit verbreitet die Meinung: den Schlauch in den A.... zu stecken. Wenn die Informationspolitik der Medien und Politiker nicht mal das richtig hin bekommen... wird das wohl erst im nächsten Leben mit dem Klimageschütze was werden.