Aktuelle Beiträge zum Thema Windenergie

Die UN-Generalversammlung hat in einer Resolution das Jahr 2012 zum "Internationalen Jahr der nachhaltigen Energie für alle" (International Year of Sustainable Energy for All) erklärt.

Insgesamt stellt das gerade erst begonnene Jahr 2012 ein wichtiges Jahr für den internationalen Klimaschutz dar. Nach Abschluss der eher durchwachsenen Klimakonferenz im südafrikanische Durban im Dezember 2011 kann es sich die Welt nicht mehr erlauben noch lange zu warten. Es muss jetzt gehandelt werden.

Ruhig war es bisher in Mutriku, der zwischen San Sebastian und Bilbao gelegenen Hafenstadt an der baskischen Küste. Das entzückende Fischerdorf war bisher nur für seine feinen Strände und den Hafen bekannt. Dort lockten bisher die starken Wellen regelmäßig Fans von von Wassersportarten wie Windsurfen und Tauchen an. Und dank dieses starken Wellengangs ist der kleine Ort Mutriku am kantabrischen Meer nun auch für mehr als nur eine hübsche Altstadt, nette Atmosphäre und feine Strände bekannt.

Genau hier an der baskischen Küste ist das erste kommerzielle Wellenkraftwerk in Betrieb genommen worden. Bisher liefert es zwar nur Strom an ein paar hundert Haushalte, aber auch andere Produzenten von nachhaltiger Energie, wie die Windkraft haben mit Zeit benötigt, um sich durchzusetzen.

Man hört und liest viel darüber, dass Ökostrom die Zukunft unserer Energieversorung darstellt. Mit Windenergie und Wasserkraftwerken werden schon heute eine Vielzahl von Haushalten mit Strom beliefert. In einer Zeit, in dem sich die fossilen Brennstoffe ganz offensichtlich einmal dem Ende zuneigen, entscheiden sich viele Menschen für den umweltschonenderen Ökostrom. Doch wie umweltfreundlich ist der Ökostrom wirklich?

Durch den Klimawandel stehen der Menschheit gewaltigen Veränderungen bevor. Nicht nur die Energiepolitik muss sich durch die Verknappung der Ressourcen neu ausrichten. Auch die Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt müssen sich auf Dauer auf eine neue Lebenssituation einstellen.

In den Nachrichten ist fast täglich von neuen Umweltkatastophen zu hören. Untermalt mit eindrucksvollen Bildern von gewaltigen Tropenstürmen oder Ölkatastrophen ist das Thema Klima und Umwelt eigentlich allgegenwärtig.

Von Maria am 04.02.2011, 11:50 | 3 Meinungen | Folgen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Klimawandel | Solarenergie | Windenergie

Windenergie gilt nicht nur als ausgesprochen umweltschonend, auch arbeiten moderne Windräder mittlerweile sehr rentabel. Windkraftanlagen auf dem Festland sind weit verbreitet, in manchen Gegenden wird der Platz inzwischen knapp. Offshore Windkraftanlagen könnten das Platzproblem lösen und versprechen eine bis zu 40 Prozent höhere Energieausbeute.

Europaweit existieren bereits 25 Offshore Windparks. Auch hierzulande plant man den Einstieg und so sollen in den nächsten 20 Jahren 30 Offshore-Windparks in Deutschland entstehen (wir berichteten).

Nach den Ergebnissen einer kürzlich veröffentlichten Studie von Greenpeace ein durchaus rentables Unterfangen, können so in den nächsten 20 Jahren bis zu 71 Millionen Haushalte mit regenerativer Energie versorgt werden.

Von Michael am 07.09.2008, 15:52 | 1 Meinungen | Windenergie

Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Seminararbeit eines Klimawandel-Global.de Lesers von der Ludwig-Maximialians-Universität (LMU) München vor. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, haben wir die Seminararbeit in 5 Teile (Gliederung siehe unten) aufgeteilt.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Energiesektor - Ein Überblick aus ökonomischer Perspektive am Beispiel der Windenergie


1. Einleitung

„Die durch den Menschen herbeigeführten Klimaänderungen sind ein Jahrhundert- und Weltproblem." Das Klima auf der Erde ist ständiger Veränderung unterworfen. Sowohl natürliche Schwankungen als auch der durch den Menschen verursachte Klimawandel sind nicht mehr bloß wissenschaftliche Hypothesen sondern erwiesene Tatsachen. / Die seit dem Zeitalter der Industrialisierung eingesetzte globale Erderwärmung hängt zu großen Teilen mit dem Verbrennen fossiler Rohstoffe und der damit verbunden Freisetzung des Treibhausgases Kohlendioxid zusammen, die seit Jahrzehnten zur Energiegewinnung verbrannt werden. Der anthropogene - also vom Mensch geschaffene - Klimawandel wird durch das fortschreitende Verbrauchen fossiler Energieträger vorangetrieben, da nach wie vor ein Großteil der Energieversorgung weltweit auf diese Art und Weise gesichert wird. Somit ist der Energiesektor ein wesentlicher Mitverursacher des anthropogenen Klimawandels und wird von den zukünftigen Auswirkungen der globalen Erwärmung besonders stark betroffen sein.

Von Christian am 29.08.2008, 11:47 | 2 Meinungen | Folgen | Windenergie

Dieser Artikel gehört zur Serie "Auswirkungen des Klimawandels auf den Energiesektor".

2.2 Aktueller Beitrag der Windenergie zur Stromerzeugung
In den letzten Jahren hat sich die Windenergiebranche rasant entwickelt. Diese Entwicklung, zu der Deutschland einen Großteil beisteuert, ist national als auch international zu beobachten. Windenergie ist aktuell die in Deutschland absolut am schnellsten wachsende Ressource erneuerbarer Energie. Der rasante Aufbau des entsprechenden Kraftwerksparks hat innerhalb der letzten 15 Jahre stattgefunden. Im Gegensatz zur Wasserkraft, die in modernen Industrieländern wie Deutschland kaum noch ausbaubar ist, sind die Potenziale der Windkraft noch nicht vollständig erschlossen.

Gerade Offshore-Windanlagen zeichnen sich als der Wachstumsmotor der erneuerbaren Energien in Deutschland ab. Auch global gesehen nimmt die Windenergie eine tragende Rolle beim Ausbau der regenerativen Energien ein.

Von Christian am 29.08.2008, 11:33 | 1 Meinungen | Erneuerbare Energien | Folgen | Windenergie

Dieser Artikel gehört zur Serie "Auswirkungen des Klimawandels auf den Energiesektor".

2. Windenergie als Chance für den Energiesektor
Vor dem Hintergrund der tragenden Rolle des Energiesektors im Kontext des Klimawandels und der Komplexität der Thematik, soll im Folgenden lediglich auf die Auswirkungen des Klimawandels auf den Energiesektor am Beispiel der Windenergie eingegangen werden.

2.1 Einordnung und Formen von Windenergie
Die aktuell auftretenden und zukünftigen Energieprobleme könnten durch regenerative Energien abgeschwächt werden oder gar ganz der Vergangenheit angehören. Öl, Kohle, Gas und Uran sind nur begrenzt vorrätig und neigen sich langsam ihrem Ende entgegen. Denn die Nutzung dieser Ressourcen führt zwangsläufig zur Erschöpfung, da diese Energieträger in vertretbarer Zeit vom Menschen nicht erneuert werden können. Energie aus Sonne, Wind, Bioenergie, Wasserkraft und Erdwärme können zeitlich unbeschränkt genutzt werden.

Von Christian am 29.08.2008, 11:05 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien | Folgen | Windenergie

Dieser Artikel gehört zur Serie "Auswirkungen des Klimawandels auf den Energiesektor".

2.3.3 Umweltschutz
Für die Nutzung von Windenergie spricht v.a. ihre CO2-Neutralität und Nicht-Erschöpfbarkeit. Windenergie ist gemessen an ihren Alternativen äußerst klimafreundlich. Selbst unter Einbeziehung des CO2-Ausstoßes bei der Produktion der Windkraftanlagen (Lebenszyklusanalyse) stellt sich Windenergie im Vergleich zu fossilen Energieträgern und der Photovoltaik als besonders emissionsarm dar (vgl. hierzu Anhang 4 für einen Überblick der Treibhausgasemissionen nach Energieträgern). Gemessen an den CO2-Vermeidungskosten ist die Windenergie jedoch nicht die günstigste Variante um die klimapolitischen Ziele zu erreichen. Die CO2-Vermeidungskosten von Windenergie liegen mit 60 bis 70 Euro je Tonne CO2 weit besser als die der Photovoltaik, können aber mit den Kosten für die Einsparung durch den Neubau oder der Modernisierung von Kohlekraftwerken nicht mithalten (vgl. hierzu Anhang 5 für einen Überblick der spezifischen CO2-Vermeidungskosten nach Energiequelle). Durch eine Automatisierung der Fertigungstechnik sowie Standardisierung von Windkraftanlagen werden diese Kosten durch Realisierung von Economies of Scales jedoch zukünftig weiter sinken.

Von Christian am 29.08.2008, 11:04 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien | Folgen | Windenergie

Dieser Artikel gehört zur Serie "Auswirkungen des Klimawandels auf den Energiesektor".

3. Zusammenfassung und Ausblick
Der Klimawandel wirkt sich signifikant auf die Zukunft des Energiesektors aus. Ein Paradigmenwechsel weg von fossilen und damit endlichen Energieträgern hin zu regenerativen Energien zeichnet sich ab. Erneuerbare Energien werden in naher Zukunft weiterhin von klimapolitisch motivierten Förderprogrammen profitieren, wohingegen fossile Energieträger durch staatliche Maßnahmen tendenziell verteuert werden. Getrieben von Energieinnovationen in den Bereichen Energieeffizienz, Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien hat sich die Windenergie mit 45 Prozent Anteil an den erneuerbaren Energien in 2007 zu einem Grundpfeiler der Energieversorgung entwickelt.

Von Christian am 29.08.2008, 11:03 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien | Folgen | Windenergie

Derzeit findet im japanischen Toyako der G8-Gipfel der führenden Industrienationen statt, bei dem unter anderem über die Zukunft der weltweiten Energiepolitik im Zuge von Klimawandel und Energiekostenexplosion gesprochen wird. Unter den G8-Staaten ist Deutschland das einzige Land, das weiterhin auf den Ausstieg aus der Kernenergie setzt.

Italien war das letzte Land aus der Gruppe der führenden Industrieländer, das nach dem kürzlichen Regierungswechsel aus der Riege der Atomkraftgegner ausscherte. Die energiepolitische Antwort auf den Klimawandel durch eine emissionsarme Erzeugung von Strom kann nur durch den Bau hunderter neuer Atomkraftwerke vonstatten gehen, so der einhellige Tenor. Nur Deutschland setzt weiter auf vornehmlich auf regenerative Energien, um die ehrgeizigen Klimaschutz-Ziele zu verfolgen.

Von Harald am 08.07.2008, 16:44 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien | Windenergie

Die Nachfrage nach deutschen Windkraftanlagen im Ausland nimmt weiter zu.
Sowohl Bauteile als auch komplette Anlagen verkaufen sich besser als jemals zuvor. Laut dem Bundesverband Windenergie wird für das laufende Jahr eein Umsatzplus von 1,2 Milliarden Euro erwartet. Die Exportquote soll von 78 Prozent (2007) auf 84 ansteigen.

Positiver Nebeneffekt: Allein im Bereich Windkraft werden rund 10.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Von Michael am 23.04.2008, 12:22 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien | Windenergie

Der Schiffsverkehr trägt mit rund 900 Millionen Tonnen CO2 Emissionen pro Jahr maßgeblich zum Treibhauseffekt und Klimawandel bei. Das Wachstum der Weltwirtschaft sowie insbesondere von Volkswirtschaften wie China oder Indien sorgt zudem dafür, dass der Bedarf nach Transportkapazitäten für Konsumgüter zunimmt und somit auch die Emissionswerte weiter ansteigen.

Nicht zuletzt aus Kostengründen durch die Explosion der Rohölpreise an den Rohstoffmärkten setzt die Containerschifffahrt auf neue Wege, um in Zukunft die globalen Warenströme energieeffizienter zu gestalten. Zu nennen sind hier Low-Tech-Lösungen wie das so genannte Slowsteaming, bei dem durch eine geringere Transportgeschwindigkeit der Brennstoffverbrauch maßgeblich gesenkt wird.

Andererseits werden auch neue Methoden erprobt, um für mehr Energieeffizienz zu sorgen. Einer dieser Ansätze beruht auf der Nutzung der Kraft der Windenergie und kehrt somit zu den Anfängen der Schifffahrt zurück.

Von Michael am 25.01.2008, 10:08 | 0 Meinungen | CO2-Reduktion | Windenergie

Unlängst stellte der britische Energieminister John Hutton einen Plan vor, nachdem bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts der komplette Energiebedarf Großbritanniens durch Windenergie gedeckt werden soll. So weit wird es mangels ähnlicher klimatischer Voraussetzungen in Deutschland nicht kommen, aber zumindest in den stärker dem Wind exponierten Regionen wird der Aus- und Aufbau von Windkraftanlagen vorangetrieben.

Von Harald am 25.12.2007, 22:07 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien | Investitionen | Klimaschutz | Windenergie
Energie aus Windkraft
Quelle: Pixelio

Wenn es nach dem britischen Energieminister John Hutton geht, wird Deutschland die Vorreiter-Rolle auf dem Sektor der Erneuerbaren Energien bald los sein. Wo die deutsche Bundesregierung im Klimaschutzpaket "lediglich" einen Ausbau des Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion auf >25% beschlossen hat, möchte die britische Regierung den konsequentesten aller Schritte gehen: 100% Stromversorgung durch Windkraft bis zum Jahr 2020.

Von Harald am 11.12.2007, 17:33 | 0 Meinungen | CO2-Reduktion | Erneuerbare Energien | Klimaschutz | Windenergie

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