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Das Ende der klassischen Glühbirne


Er war nicht der Erste, aber mit Thomas Alva Edisons Patent für eine Glühlampe im Jahr 1880 kam der Durchbruch. Das elektrische Licht erhellte von nun an Küchen und Wohnzimmer, Straßenlaternen und Schaufenster in aller Welt. Doch nun heißt es Abschied nehmen.

Das Aus für die klassische Glühbirne ist gekommen! Ab 1. September 2012 gilt ein bundesweites Herstellungs- und Vertriebsverbot für alle Standard-Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 10 Watt. Im letzten Jahr sind bereits Glühbirnen mit einer Wattleistung von 60, 75 und 100 ausgemustert worden.

Die Alternativen stehen längst bereit. Von nun an erobern die sogenannten Energiesparlampen unsere Haushalte. Laut Stiftung Warentest liefern Produkte mit LED-Technik die besten Ergebnisse.

Vorteile Energiesparlampe:

Mit Energiesparlampen lässt sich Geld sparen
Die Energiesparlampe wandelt nicht nur den Strom wesentlich besser in Licht um als die klassische Glühbirne, auch die relativ lange Lebenszeit der Energiesparlampen ermöglicht eine Stromkosten Ersparnis von bis zu 70 Euro.

Weitere Vorteile:

Energiesparlampen halten viel länger
Energiesparlampen sollen für eine Betriebsdauer von bis zu 10000 Stunden ausgerichtet sein, wohingegen die klassische Glühbirne schon früher ihren Geist aufgeben.

Energiesparlampen erzeugen viel weniger Wärme
Die Glühbirne heizt sich extrem auf, was dem Lampengehäuse gar nicht gut bekommt.

Nachteile Energiesparlampe:

Energiesparlampen sind teurer als herkömmliche Glühbirnen
Die Kosten für eine Energiesparlampe variieren von 1,30 bis 10 Europa. Durch die lange Lebensdauer fallen die Investitionskosten aber auf Dauer nicht so ins Gewicht.

Energiesparlampen haben langsame Reaktionszeit
Die Energiesparlampen erreichen ihre volle Leuchtkraft erst nach 60 Sekunden. Wird nur für einige wenige Minuten Licht benötigt, lohnen sich Energiesparlampen nicht sonderlich, da durch die empfindliche Technik ein erhöhter Verbrauch und Verschleiß aufkommt. Die Brenndauer lohnt sich erst nach 20 Minuten.

Energiesparlampen passen nicht überall
Energiesparlampen unterscheiden sich deutlich in ihrer Größe gegenüber der klassischen 60-Watt-Glühbirne und passen daher nicht in alle vorhandenen Leuchter.

Energiesparlampen nicht in der Mülltonne entsorgen
Durch die enthaltenen geringen Mengen Quecksilber dürfen Energiesparlampen nicht im Hausmüll entsorgt werden, sondern gehören in den Sondermüll.

Vorsicht vor Billiglampen
Bei vielen Produkten ist aber auch Vorsicht geboten. Markenlose Billig-Energiesparlampen überzeugen nicht in Verbrauchertests und sind meist auch noch teurer als die klassischen Glühbirnen.

LED-Lampen gehört die Zukunft
LED-Lampen stellen ernsthafte Konkurrenz für die Energiesparlampen dar. Vor allem die höhere Lebensdauer und besseren technischen Eigenschaften sprechen für diese Lampenart. Die bessere Qualität rechtfertigt auch den höheren Anschaffungspreis. Das Geschäft mit den Leuchtdioden und deren Elektronik eröffnet auch ganz neue Designmöglichkeiten.

Siegeszug der Energiesparlampen beginnt

Generell wurde die klassische Glühbirne von der EU nicht verboten, sondern es wurden neue Standards gesetzt, die diese Technik nicht mehr erfüllen kann. Energiesparlampen sind im Vergleich zu den herkömmlichen Glühbirnen billiger, technisch besser und können sogar auf Wunsch wärmendes Licht bieten. Gerade bei immer weiter steigenden Strompreisen dürfte sich die Sparlampen schon bald als bessere Variante bewähren.




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Über diesen Artikel

Dieser Artikel stammt von Maria und wurde am 5.09.12 12:17 veröffentlicht.

Zusammenfassung

Das Aus für die klassische Glühbirne ist da. Alternativen stehen auch schon bereit. Welche Vorteile und Nachteile haben die neuen Sparlampen?

Stichwörter

Glühbirne, Aus für Glühbirne, Energie, Energiesparlampe, Deutschland, Gesetz, Politik, Klima, Umwelt, Glühbirnenverbot, Verbot

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