Aktuelle Beiträge zum Thema Klimaschutz

Galileo CO2NTRA (im Folgenden nur CO2NTRA bezeichnet) ist eine Rubrik des von Daniel Aminati moderierten Infotainmentmagazins Galileo auf ProSieben, das derzeit montags bis freitags von 19:05 bis 20:15 Uhr ausgestrahlt wird. Inhaltlich geht es um Themen aus dem Klimaschutz mit dem Ziel, dem Zuschauer Formen des Energiesparens und der CO2-Reduktion aufzuzeigen. Somit soll es dem Zuschauer ermöglicht werden, einen eigenen Beitrag leisten zu können, dem Klimawandel aktiv entgegenzutreten.
| Meinungen (5) | Klimaschutz
In Klimaanlagen deutscher Autos soll in Zukunft auf die Verwendung der zu den Treibhausgasen gehörenden Gruppe der Fluor-Kohlenwasserstoffen (FKWs) verzichtet werden. Stattdessen soll nur noch Kohlendioxid als Kältemittel dienen. Ein richtiger Schritt, der allerdings reichlich spät kommt. Zum Vergleich: Diese Maßnahme haben Hersteller von Haushalts-Kältegeräten schon vor einem Jahrzehnt durchgeführt.
| Meinungen (0) | Klimaschutz
Im Jahr 2002 wurde durch die EU-Richtlinie "Energy Performance of Buildings Directives" den Mitgliedsstaaten vorgegeben, die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in nationales Recht umzusetzen. Daraufhin erstellte die Deutsche Energie-Agentur GmbH einen Prototyp für einen Deutschland-weit einheitlichen Ernergieausweis und testete diesen 2004 in einem Feldversuch an ca. 4000 Gebäuden. Nach dem erfolgreichen Test wurde dann 2007 in der Energieeinsparverordnung (EnEV) der Begriff Energieausweis offiziell definiert und beschrieben.
| Meinungen (0) | Energie sparen | Klimaschutz
"The 11th hour" ist ein von Leonardo DiCaprio produzierter Dokumentarfilm über den akuten Verfall unserer Umweltsysteme. Mit dem Begriff "11th hour" wird im Englischen im Allgemeinen eine ablaufende Frist bezeichnet. Im Deutschen wird dies widerum oft als Deadline anglifiziert oder bildlich gesprochen wird oft die Bezeichnung "5 vor 12" verwendet.

DiCaprio wandelt nicht nur als Produzent auf den Spuren von Al Gore (siehe dazu der Eintrag über An Inconvenient Truth), sondern übernimmt auch die Erzählerstimme und führt thematisch über die Möglichkeiten zur Rettung des Ökosystems der Erde und die Herausforderungen des Klimawandels. Zahlreiche prominente Wissenschaftler und Politiker wie Stephen Hawking oder Michail Gorbatschow kommen ebenfalls zu Wort.
| Meinungen (1) | Klimaschutz
In einem sehr informativen und gut geschriebenen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) schildert der Klimaforscher Stefan Rahmstorf, wie sogenannte Klimaskeptiker durch gezielte Desinformation der Bevölkerung und Vernebelungs-Taktiken effektiven Klimaschutz behindern bzw. blockieren.
| Meinungen (0) | Klimaschutz | Klimawandel
Der Klimawandel ist ein globales Problem, das durch nationale Initiativen nur unzureichend bewältigt werden kann. Dies haben der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier und der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger klar gemacht. Bei ihrem Treffen in Sacramento bemühten sie sich um eine gemeinsame Klimapolitik. Schwerpunkte wurden beim Emissionshandel gesetzt, wo die beiden unterschiedlichen Systeme der Europäischen Union und von Kalifornien zu einer gemeinsamen Linie zusammengeführt werden sollen.
Zugegebenermaßen ist die Überschrift am heutigen Tag noch etwas übertrieben, denn im Solarpark Waldpolenz bei Leipzig wurde zunächst der erste Bauabschnitt in Betrieb genommen. Doch bis Ende 2009 wird auf einem ehemaligen Militärflughafen sukzessive die Solarstrom-Produktion von heute 6 Megawatt auf schlussendlich 40 Megawatt ausgebaut.
Das von der deutschen Regierung beschlossene Klimaschutzprogramm wird den Staat Milliarden kosten, weswegen Finanzminister Steinbrück bereits bereits Vorbehalte bzgl. einigen Komponenten des Maßnahmenbündels äußerte (siehe hier). Doch die Kosten in Milliardenhöhe erscheinen im weltweiten Vergleich wie Peanuts.

Da in naher Zukunft die Produktion von Treibhausgasen wie Kohlendioxid zunächst einmal ansteigen wird, werden nach einer UNO-Studie allein im Jahr 2030 geschätzte 200 Milliarden US-Dollar nötig sein, um die Emissionen an Treibhausgasen auf das heutige Niveau zurückzuführen. Dies entspricht etwa 1,7% des gesamten weltweiten Investitionsvolumen. Dies verlautete Yvo de Boer, der Präsident des UNO-Treffens in Wien, das als Vorbereitung für die UNO-Klimakonferenz auf Bali im November dienen soll.


Auf dem Nachrichtensender N-TV kommt man derzeit selten durch einen Werbeblock, ohne einen Werbespot von der Bank ABN Amro zu sehen. Angepriesen wird einem dabei die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Aktien der Unternehmen aus dem Sektor der erneuerbaren Energien mit zu verdienen. Anleger sollen also am Wachstumspotenzial von Unternehmen partizipieren. Leistet man damit auch einen Beitrag zum Klimawandel?

Frankreich setzt seit Jahrzehnten auf die Atomkraft als zentrales Element im Energie-Mix des Landes. Derzeit betreibt Frankreich 19 Kernkraftwerke mit insgesamt 58 Atomreaktoren und erzeugt so ca. 80 Prozent der Elektrizität des Landes, was hinter Litauen Platz 2 weltweit bedeutet. Da die Reaktoren langsam in die Jahre kommen, wird an der Modernisierung der "Reaktorflotte" gearbeitet. Dazu zählt auch das Ersetzen von Reaktoren mit veralteter Technik durch hochmoderne Atomkraftwerke der dritten Generation.
| Meinungen (2) | Energiepolitik | Klimaschutz
Die Solarenergie in Deutschland setzt ihr Wachstum weiter fort. Nach Einschätzung von Experten aus der Branche wird das Wachstum die vom Umweltministerium formulierten Erwartungen weit übertreffen.

Das Ministerium unter Leitung von Sigmar Gabriel (SPD) schätzt in ihrer "Leitstudie 2007 - Ausbaustrategien Erneuerbare Energien" eine erhöhte Kapazität des Solarstroms auf jährlich 560 bis 660 Megawatt pro Jahr in den Jahren 2007 bis 2010 (zum Vergleich: Die Leistung des geplanten hochmodernen Atomreaktors nähe Flamanville in Frankreich wird auf 1,6 Gigawatt geschätzt). Doch führende Analysten für Solaraktien prognostizieren ein deutlich höheres Wachstum jenseits der 1 Gigawatt Marke.
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist mal wieder u.a. im Dienste des Klimaschutzes auf Reisen. Dieses Mal geht es nach China und Japan. Erste Station ist China und wie man nicht anders erwarten konnte, stößt sie dort mit ihren Appellen für einen nachhaltigen Klimaschutz auf erheblichen Widerstand.
| Meinungen (1) | Klimaschutz
Da haben sich wohl Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) zu früh gefreut. Wochenlang haben sie hart miteinander verhandelt und sich schließlich zu dem Maßnahmen durchgerungen, die im deutschen Klimaschutzprogramm gebündelt wurden. Doch nun wackelt das Paket, denn Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) stellt einige der wichtigsten punkte des Programms unter Finanzierungsvorbehalt.
Die Bundesregierung hat ein großes Maßnahmenbündel geschnürt, um einen nationalen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Auch wenn Vertreter von Wirtschaftsverbänden, Opposition und Umweltaktivisten gleichermaßen auf das Kabinett einprügeln, sind doch die Ansätze des Paketes alle richtig. Einen guten Kompromiss erkennt man schließlich daran, dass am Ende die Gruppierungen mit teilweise konträren Interessen allesamt am Motzen sind.
wochenmarkt-obst-gemüse.jpg Immer mehr Konsumenten legen nach aktuellen Umfragen verstärkt Wert auf heimische Produkte. Dem klimabewussten Kunden von heute ist es nicht mehr egal, woher die Güter stammen. Dieser Wunsch lässt sich mit Umwelt- und Klimaschutz begründen, da die lokalen Erzeugnisse aus der Region für klimafreundliche Lebensmittel und kurze Transportwege stehen. Klar, denn was nicht einmal um den halben Erdball geschickt wird, verbraucht auf diesem Weg auch keine Energie. Regionale Produkt und regionale Verarbeitung stellen somit überzeugende Argumente dar.
| Meinungen (0) | Klimaschutz

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