Aktuelle Beiträge zum Thema Klimaschutz
Wird unsere Erde wieder gesund? Fest steht, dass sich die UV-Strahlung in den letzen Jahren messbar abgeschwächt hat. Die Ozonschicht über Europa scheint wieder dicker zu werden und die aggressive Sonneneinstrahlung nimmt ab.
Doch was hat das zu bedeuten?
Die gute Nachricht
Seit mehr als 20 Jahren sind die sogenannten Fluorchkorkohlenwasserstoffe (FCKWs) nun verboten und es scheint sich auszuzahlen. Erstmals können Forscher bestättigen, dass der Kampf gegen das Loch in der Ozonschicht messabare Erfolge aufzeigt. Ein Team aus Wissenschaftlern hat sich daran gemacht, die UV-B-Strahlung an unterschiedlichen Standorten in Europa, Kanada und Japan zu messen. Dabei ist das Wissenschaftsteam zu der Erkenntnis gekommen, dass es in den letzten Jahren tatsächlich wengier UV-Strahlung gab.
Bei den Untersuchungen haben die Wisschenschaftler auch versucht, andere Faktoren die die UV-Strahlung beeinflussen zu berücksichtigen. So ist klar, dass der Mensch nicht allein für die Zerstörung der Ozonschicht verantwortlich ist, aber immer noch den größten Beitrag dazu geleistet hat. Auch Naturereignisse wie der Ausbruch des Pinatubo-Vulkans auf den Phillippinen Anfang der 90er Jahre hatten einen Einfluss auf die Ozonschicht Demontage.
Eine neue Modellrechnung von Hamburger Klimaforschern macht derzeit die Runde. Die Ergebnisse zeigen auf, dass eine Trendwende bei der Klimaerwärmung noch möglich ist.
Die Chancen sehen demnach also nicht zu düster aus, um die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Doch dafür sind auch allergrößte Anstrengungen nötig.
Die neuesten Modellberechnungen vom Max-Planck-Institut (MPI) für Meteorologie in Hamburg gehören zum deutschen Beitrag im Rahmen der weltweiten Klimasimulationen für den nächsten Bericht des Weltklimarates IPCC.
Die Natur fasziniert mit unbeschreiblicher Schönheit und Artenvielfalt. Doch das alles wird durch den Klimawandel extrem gefährdet. Lebensräume verändern sich oder verschwinden gar ganz. Und somit besteht auch die Gefahr, dass Tiere und Pflanzen die vielleicht jetzt noch da sind, schon bald nur noch auf der Liste der Ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten zu finden sind.
Die Veränderung der Wetter- und Temperaturverhältnisse beschränkt sich inzwischen nicht mehr nur auf einzelne Regionen. Vielmehr haben diese Änderungen globale Auswirkungen. Und der Mensch ist nicht ganz unschuldig an diesen Zuständen.
In unberührten Naturschutzgebieten soll nach Öl gebohrt werden, in den Ozeanen der Welt wird bereits danach gesucht und täglich werden Millionen Kubikliter Wasser durch Industrieschadstoffe verunreinigt. Wälder werden schonungslos gerodet und einige Tierarten sind kurz vorm endgültigen verschwinden, weil ihre Körperteile angeblich Gesundheit und Potenzsteigerung versprechen. Doch auch der Mensch leidet unter den Ausbeutungen und Verschmutzungen der Erde.
Wissenschaftler und Forschungsgruppen weltweit beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit dem Klimawandel und dessen Folgen. Und auch für viele Menschen ist ein sich veränderndes Klima längst Tatsache und keine Ausnahmeerscheinung mehr. Wie leben längst in einem Zeitalter, wo man nicht mehr einfach so wegschauen kann ohne nicht zumindest verändertes Wetterverhalten zu beobachten. Jahrhundert-Überschwemmungen, ausgedehnten Dürre-Perioden im Sommer und zu milden Winter sprechen für sich, möge man annehmen.
Doch es gibt sie dennoch: Klimawandel-Skeptiker. Trotz zahlreicher Naturkatastrophen, Warnungen von Experten und anerkannten Forschungsergebnissen gibt es immer noch zahlreiche Skeptiker. Und in vielen Ländern der Erde gewinnen sie immer mehr Einfluss.
Wissenschaftler der Uni Hamburg führen derzeit im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts eine Online-Befragung zum Thema „Kommunikation zum Klimawandel" durch.
Gegenstand der etwa 15-minütigen Befragung sind Fragen zur Internetnutzung, zur Wahrnehmung des Klimawandels in den Medien und zum Klimawandel im Alltag.
Unter den Teilnehmern werden am Ende der Befragung ein iPad und zehn Amazon-Gutscheine im Wert von je 25€ verlost.
Link zur Befragung
Mitmachen lohnt sich! Unterstütz die Studie zum Thema "Kommunikation zum Klimawandel" und helft dabei mit ein interessantes Themengebiet genauer zu erforschen!
Forscher berichten von alarmierenden Beobachtungen des Golfstrom. Neuesten Untersuchungen zu Folge hat sich der Golfstrom nämlich in den vergangenen Jahren, durch die vom Klimawandel veränderte Ozeanzirkulation, noch schneller erwärmt als der Atlantik. Während der Atlantik sich in den letzten 100 Jahren um 0,4 Grad Celsius erwärmt hat, so hat die Temperatur im Golfstrom um ungefähr 1,2 Grad zugenommen.
Die UN-Generalversammlung hat in einer Resolution das Jahr 2012 zum "Internationalen Jahr der nachhaltigen Energie für alle" (International Year of Sustainable Energy for All) erklärt.
Insgesamt stellt das gerade erst begonnene Jahr 2012 ein wichtiges Jahr für den internationalen Klimaschutz dar. Nach Abschluss der eher durchwachsenen Klimakonferenz im südafrikanische Durban im Dezember 2011 kann es sich die Welt nicht mehr erlauben noch lange zu warten. Es muss jetzt gehandelt werden.
Auch in diesem Jahr hat der Naturschutzbund Deutschland wieder seinen Schmähpreis "Dinosaurier des Jahres" vergeben. Diesmal ging die negative Ehrung an die nur allzu florierende Kreuzfahrtbranche. Genauer gesagt dürfen sich Aida Cruises und TUI Cruise den Umwelt-Schmähpreis sogar teilen, weil sie giftige Schweröle verfeuern.
Seit 1993 vergibt der Verband den Preis jährlich und nicht um sonst heißt es "Dinosaurier des Jahres". Den Schmähpreis erhalten vor allem Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die nach Ansicht der Naturschützer veraltete Umweltstandards vertreten oder an jenen festhalten.
In Amerika ist aus der Vorweihnachtlichen Tradition das Haus und den Garten mit bunten Lichterketten und Lichtinstallationen zu schmücken längst ein Wettstreit unter Nachbarn geworden. Wer hat die meisten Lichter angebracht? Wer hat die schönste und größte leuchtende Deko auf dem Dach? Und auch in Deutschland ist dieser Lichter Deko Trend seit Jahren auf dem Vormarsch. Dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Manche begnügen sich mit einer Lichterkette am Küchenfenster, andere statten bis auf den letzten freien Zentimeter Ihr Haus von Außen mit Lichtern aus. Das Ergebnis ist beeindruckend wie überwältigend.
Doch die Lichterketten entpuppen sich auch als wahre Stromfresser.
Wirtschaftlich gesehen ergeben sich durch den Klimawandel aber auch nützliche Seiten. Die Europäer waren für den Suezkanal verantwortlich. Die USA für den Panamakanal. Und nun könnte China neue Seewege schaffen. Mit dem abschmelzen er großen Gletscher und Eisflächen in der Arktis werden neue Seewege für die Schifffahrt frei. Anstatt um Indien und Afrika herum zu fahren, könnten chinesische Frachter in Zukunft direkt auf Kanada und New York zusteuern. Dadurch würden immense Kosten beim Transport eingespart werden.
Viele haben auf ein "Wunder von Durban" gehofft, doch am Ende herrscht nur noch ein Gefühl der Enttäuschung vor. Enttäuschung über das Ergebnis, wenn man es denn so nennen kann. Enttäuschung über die Politiker, deren Bemühungen wiedermal nicht zu erkennen sind.
Nach zwei Wochen intensiven Verhandlungen und Diskussionen konnten sich die Teilnehmer des UN-Klimagipfel auf nichts standhaftes und überzeugendes einigen. Am Ende muss man den Erfolg dieses Gipfels im südafrikanischen Durban daran messen, für wie viele Jahre ein Weltklimavertrag noch aufgeschoben werden kann. Dabei wächst die Dringlichkeit zur Lösung des anhaltenden Klimawandels von Tag zu Tag mehr.
Der UN-Klimagipfel tritt nun so langsam in die entscheidende Phase. Mit Beginn des sogenannten Ministersegments werden Verhandlungen aufgenommen, um schließlich die Verabschiedung eines Fahrplans für Verhandlungen über ein späteres globales Klimaschutzabkommen zu beschließen. Auch die Umsetzung des Green Climate Fund (GCF), der Entwicklungsländer beim Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel unterstützen soll.
Zuvor hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel unter Umweltschützern für Empörung gesorgt. Sie hatte erklärt, dass von den Schwellenländern beim Klimaschutz erst mal nichts zu erwarten sei.
Dabei setzt sich gerade etwas in Bewegung...
Seit mehr als 200 Jahren - dem Beginn der industriellen Revolution - wird die Erde umgegraben, zugebaut und schonungslos ausgebeutet. Das bleibt nicht ohne Folgen. Wir müssen uns schon heute auf die Konsequenzen einstellen. Denn auch die kommenden Generationen werden mit den Auswirkungen unseres Handelns oder Nicht-Handelns leben müssen.
In Zukunft werden wir uns mit boomende Märkten und versiegenden Quellen beschäftigen müssen. Die Szenerien der Zukunft sehen Kämpfe um die letzten Rohstoffe vor. Kämpf um die Aufteilung der letzten fruchtbaren Gegenden der Erde und geeigneten Lebensraum für Millionen von Menschen. Nicht alle werden zu den Gewinnern gehören. Viele werden als Verlierer ums sprichwörtliche überleben kämpfen müssen.
Seit dem 28. Dezember 2011 schaut die ganze Welt nach Durban in Südafrika. Denn hier treffen sich in den nächsten 2 Wochen etwa 20.000 Experten und Politiker aus mehr als 190 Ländern der Erde, um über den fortschreitenden Klimawandel und seine Folgen zu diskutieren. Auf dem UN-Klimagipfel wird sich entscheiden, ob der Weltgemeinschaft der Wirtschaftswachstum oder der Schutz des Klimas wichtiger sind.
In den letzten Monaten ist der Klimawandel wegen der globalen Finanzkrise in den Hintergrund gerückt, doch die Probleme verschwinden dadurch nicht einfach. Die Erwärmung der Erde ist wohl kaum noch abzuwenden. Und alle Erdteile sind von den Auswirkungen betroffen.
In Afrika gibt es Grund zur Hoffnung - aber nicht ohne seine Schattenseiten. Der Klimawandel hat Ackerland in Ostafrika noch wertvoller gemacht. Während in anderen Teilen der Erde Wüsten wachsen und Felder verschlingen wächst gleichzeitig der Bedarf nach Getreide und andren Grundnahrungsmitteln.
Die Menschen in Afrika haben die Hoffnung, dass ihr Stück fruchtbares Land ihnen zu einem besseren Leben verhilft. Familien die ihr eigenes Getreide und Gemüse anpflanzen und anschließend auf dem Markt verkaufen erhoffen sich eine Chance auf eine bessere Zukunft. Und für manche mag das auch wahr werden.



