Einträge im März 2008

Spätestens seit der CeBIT 2008 wissen wir Technikfreunde Bescheid, die Zukunft gehört ganz klar der Green IT. Doch von echter Green IT sind wir noch meilenweit entfernt. Zwar präsentierten die meisten Firmen auf der weltgrößten Computermesse einzelne nachhaltig produzierte Produkte, bei Betrachtung der kompletten Produktpalette schneiden die Unternehmen dann aber nicht wirklich „grün" ab.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace bewertet IT Hersteller nach „grünen" Aspekten wie beispielsweise nachhaltiger Produktionsmethodik und Verwendung umweltschonender Materialien. Die Ergebnisse werden vierteljährlich im Elektronik Ratgeber veröffentlicht und geben einen interessanten Überblick.

Von Michael am 27.03.2008, 15:07 | 0 Meinungen | Nachhaltigkeit

Der Klimawandel kommt uns teuer. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat am Mittwoch auf dem dritten Extremwetterkongress in Hamburg dazu aktuelle Daten vorgelegt. Nach den Ergebnissen der Studie werden in den nächsten 50 Jahren durch den Klimawandel verursachte Kosten von bis zu 800 Milliarden Euro in Deutschland entstehen.

Besonders hart trifft es die ärmeren und kleineren Bundesländer, so Claudia Kemfert, Energieexpertin des DIW. Im Vergleich zu den wirtschaftsstarken Ländern sind bis zu fünfmal höhere finanzielle Belastungen zu erwarten.

Von Michael am 27.03.2008, 13:54 | 3 Meinungen | Folgen

An den Rohstoffmärkten steigen die Preise für Rohöl & Co. quasi täglich und somit nehmen auch (mit etwas Verzögerung) die Kosten für Energie stetig zu. Energie sparen im Haushalt ist die oberste Maxime bei der Reduktion der Stromrechnung. Da Nachbesserungen z.B. bei der Dämmung hohe Kosten verursachen, ist bereits beim Bau eines Hauses auf Energieeffizienz zu achten. Die gesetzlichen Regelungen zu Niedrigenergiehäusern tun ihr Übriges, um Bauherren ein Behandeln dieses Themas unumgänglich zu machen.

Von Harald am 27.03.2008, 12:06 | 0 Meinungen | Energie sparen | Nachhaltigkeit

Dass der Ausstieg aus der Kernenergie eine politisch wacklige Angelegenheit werden sollte, prophezeiten nicht wenige bereits beim Beschluss der rot-grünen Regierung in deren erster Legislaturperiode. Man kann sich leicht vorstellen, dass eine eher atom-freundliche und nicht unrealistische schwarz-gelbe Bundesregierung ab 2009 einen Ausstieg vom Ausstieg auf ihre Agenda schreiben wird. Und falls sie dies nicht selber vollzieht, wird die hiesige Energie-Lobby im Hintergrund Druck machen und längere Laufzeiten für die alternden Atommeiler herausschlagen.

Von Harald am 26.03.2008, 19:04 | 1 Meinungen | Energiepolitik

Das Eis der Arktis schmilzt und schmilzt. Nach der dramatischen Eisschmelze im vergangenen Sommer, bei dem u.a. zum ersten Mal die Nordwestpassage beschiffbar war, hat sich der arktische Eisschild zwar in diesem Winter auf den ersten Blick deutlich erholt. Eine genauere Betrachtung ergibt jedoch, dass es sich hierbei um nicht diesselbe "Qualität" an Eis handelt.

Von Harald am 25.03.2008, 21:36 | 0 Meinungen | Folgen | Klimawandel

Zertifizierte Energieberatung (nach BAFA) hilft, bei der CO2 Sanierung eines Altbaus und bei der Planung eines Neubaus die richtigen Entscheidungen bezüglich Wärmedämmung und Einsatzmöglichkeiten alternativer Energiekonzepte zu treffen.

Eine unabhängige Energiesparberatung von zertifizierten Energieberatern mit BAFA-Zulassung garantiert eine energetisch und ökonomisch optimale Lösung. So werden auf Dauer nicht nur Energiekosten gesenkt, sondern auch CO2-Emissionen deutlich verringert. Eine Investition in einen Energieberater lohnt sich, außerdem sind die entstehenden Kosten förderfähig.

Von Michael am 16.03.2008, 12:59 | 0 Meinungen | Energie sparen

Während man in Mitteleuropa noch über die Auswirkungen des Klimawandels auf Flora und Fauna diskutiert, geht das Leben in gewohnten Bahnen weiter. Außer bei der in der Tourismusbranche arbeitenden Bevölkerung sind bei den meisten Menschen die bislang beobachtbaren klimatischen Veränderung zwar spürbar, aber noch nicht so gravierend, dass man in der Lebensqualität gravierende Einschnitte spüren müsste. Anderswo auf der Erde sehen die Dinge zum Teil schon ganz anders aus.

Von Harald am 14.03.2008, 18:04 | 0 Meinungen | Folgen | Klimawandel

Es ist viel los auf Deutschlands Strassen. Trotz Einführung der LKW Maut und einer Zunahme des Schienentransports prägen LKW das Bild auf den bundesweiten Autobahnen und Landstrassen. Laut einer Prognose der EU-Kommission wird sich der LKW-Verkehr bis 2020 im Vergleich zum Jahr 2000 fast verdoppeln.

In Anbetracht der Klimaschutzziele der Bundesregierung, die CO2-Emissionen in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent zu senken, muss auch der Güterverkehr einen entscheidenden Beitrag leisten. Anreize für die Nutzung effizienterer LKW müssen von der Regierung geschaffen werden.

Von Michael am 14.03.2008, 16:30 | 0 Meinungen | CO2-Emissionen | CO2-Reduktion

Wir kommen zu Teil Zwei unseres Specials über CO2 Gebäudesanierung. In diesem Teil gehen wir kurz auf die Möglichkeiten zur thermischen Sanierung von Altbauten ein.

Bis zu 50 Prozent der Heizenergie kann durch schlecht gedämmte Wände, Dächer und Fenster verloren gehen. Wer effektiv dämmt, spart nicht nur Geld sondern schont auch die Umwelt durch wesentlich weniger CO2-Emissionen. Durch Nutzung einer modernen da effizienteren Heizung können auf Dauer weitere Einsparungen realisiert werden.

Von Michael am 14.03.2008, 15:24 | 1 Meinungen | Energie sparen

Heizkosten sparen heißt bares Geld sparen! Wichtiger Nebeneffekt: Durch CO2-Gebäudesanierung leistet man einen nicht unerheblichen Beitrag zum Klimaschutz.

Die Zahlen klingen überzeugend: Durch effektive Wärmedämmung lassen sich bis zu 50 Prozent an Heizkosten sparen. Bei einer zusätzlichen Verwendung von modernen Heizkonzepten erhöht sich das Einsparpotential um weitere 10 bis 20 Prozent.

Um die notwendigen Anreize für Hausbesitzer zu schaffen, wurde das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW Förderbank ins Leben gerufen. Das Förderprogramm unterstützt mittels Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Reduktion des CO2-Ausstoßes in Altbauten. Ziel ist, den Energieverbauch von Altbauten mindestens auf Neubau-Niveau (nach Energiespar-Verordnung EnEV 2007) zu reduzieren. Fast 80 Prozent aller in Deutschland bestehenden Wohnhäuser sind Altbauten und kommen für diese Förderung in Frage.

Von Michael am 14.03.2008, 13:57 | 2 Meinungen | Energie sparen

Anbieter für CO2-Kompensationszahlungen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Mittels dieser Kompensationszahlungen können eigene CO2-verursachende Tätigkeiten quasi ausgeglichen werden (wir berichteten). Das gespendete Geld fließt dann in Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländer.

Verschiedene Qualitätssiegel bescheinigen diesen Projekten effektiven Klimaschutz, doch wie aussagekräftig sind diese Standards? Der WWF bringt mit einer aktuellen Studie nun Licht ins Dunkel.

Von Michael am 13.03.2008, 20:03 | 0 Meinungen | CO2-Reduktion

Der Energiekonzern E.ON hat wieder einen neuen Werbespot produziert, um sich medienwirksam ein grüneres Image zu verpassen. War es zuletzt ein noch in der Planungsphase befindliches Gezeitenkraftwerk, das im Mittelpunkt stand, bewirbt E.ON nun ein tatsächlich realisiertes Projekt.

In der Nähe von Schwandorf (Oberpfalz, Bayern) nahm E.ON im Februar 2008 eine Bioerdgas-Anlage in Betrieb, die seitdem rund 1.000 Kubikmeter Bioerdgas pro Stunde in das Erdgas-Leitungsnetz der Stadt einspeist. Somit kann der Wärmebedarf von ca. 5.000 Haushalten gedeckt werden. Die dafür benötigte Biomasse liefern rund 100 Landwirte aus dem Landkreis Schwandorf. Durch die lokale Produktion des Energieträgers wird sichergestellt, dass lange Transportwege vermieden und die damit verbundenen Treibhausgas-Emissionen gering gehalten werden.

Von Harald am 11.03.2008, 21:50 | 2 Meinungen | Erneuerbare Energien

Die Umweltschutzorganisation WWF sucht für eine zehntägige Schiffsexkursion in die Arktis junge "Klimabotschafter" zwischen 17 und 21 Jahren. Dabei werden aus Schweden, Norwegen, Kanada, USA, Russland und Deutschland je zwei Kandidaten ausgewählt.

Über ein Online-Lernprogramm gibt es nach erfolgreicher Bewerbung eine Einführung in die Wissenschaft des Klimawandels und die Empfindlichkeit des arktischen Ökosystems. Dabei wird auch auf politische und wirtschaftliche Zusammenhänge und Lösungsmöglichkeiten eingegangen.

Als Höhepunkt des Ausbildungsprogramms folgt dann eine zehntägige Schiffsexkursion vom 8. bis zum 20. Juni 2008 nach Spitzbergen um die Zeichen des Klimawandels live mitzuerleben. Mit an Bord sind wieder Wissenschaftler, welche die wissenschaftlichen Zusammenhänge des Klimawandels weiter erläutern.

Von Michael am 10.03.2008, 16:50 | 0 Meinungen | Klimaschutz

Den Fischen vor Deutschlands Küsten geht die Luft aus. Diese Erkenntnis resultiert aus einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Das Ergebnis zeigt einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen steigender Wassertemperatur und dem Rückgang der Fischbestände.

Die durch den Treibhauseffekt steigende Wassertemperatur beeinträchtigt die Sauerstoffzufuhr der Fische erheblich, besonders in den Sommermonaten gilt das Überleben von vielen Fischarten deshalb als sehr gefährdet. Bereits ab 17 Grad Celsius Wassertemperatur konnte ein verringertes Wachstum und eine erhöhte Sterblichkeit festgestellt werden.

Die Folge ist ein Abwandern der Fischbestände, weg von der Deutschen Küste, hinauf in nördlichere, kältere Gewässer. Beliebte Speisefische wie Hering oder Kabeljau werden somit immer seltener in Deutschen Gewässern anzutreffen sein.

Von Michael am 10.03.2008, 16:31 | 0 Meinungen | Artensterben | Erwärmung | Meer

Der Technische Fortschritt hat durchaus seine Schattenseiten. Die ständige Verbesserung von Produkteigenschaften im Elektronikbereich führte zu einer Art Zwang der zyklischen Erneuerung. Defekte und veraltete Geräte wie beispielsweise Computer, Telefone oder Fernseher werden deshalb regelmäßig entsorgt. Allein in Europa fallen jährlich etwa 8,7 Millionen Tonnen Elektroschrott an, weltweit sind es sogar bis zu 50 Millionen Tonnen.

Dabei ist der Entsorgungsweg des so genannten E-Waste nicht immer zweifelsfrei geklärt. Einem Bericht der Umweltschutzorganisation Greenpeace zufolge wird ein Großteil des Elektronik-Schrotts nicht recycled, sondern unter anderem mit dem Hausmüll entsorgt oder gar ins Ausland exportiert.

Von Michael am 10.03.2008, 15:43 | 0 Meinungen | Klimaschutz

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