Einträge im Februar 2008

Zählt der Mensch bald zu den bedrohten Arten? Müssen die Menschen in den reichen Industrienationen ihren Lebensstil ändern, um sich nicht durch das eigene Handeln zu Grunde zu richten? Diese Fragen scheinen berechtigt, wenn man einen Blick auf die Konsequenzen wirft, die die Verhaltensweise des Menschen auf unserem Planeten Erde verursacht.

Wir sind an einem Wendepunkt angelangt: Jahrelang schien der Klimawandel nur eine vage, düstere Zukunftsvision zu sein. Inzwischen ist er jedoch ziemlich real und begegnet uns regelmäßig in Form von Unwettern und Hitzewellen. Wir wissen, dass der Mensch zur Erderwärmung erheblich beigetragen hat und dass wir für die Auswirkungen des Klimawandels verantwortlich sind. Das ist ein bitterer Befund, er könnte uns lähmen. Aber er birgt auch die Einsicht, dass wir das Ausmaß des Temperaturanstiegs noch beeinflussen können.
Prof. Dr. Andreas Troge
Präsident des Umweltbundesamtes
(aus dem Vorwort von "Atlas der Globalisierung spezial: Klima")
Von Harald am 29.02.2008, 18:18 | 1 Meinungen | Klimaschutz | Klimawandel

Gemäß einer am 27.02.2008 veröffentlichten Studie des World Wildlife Fund (WWF) unter dem Titel "Deforestation, Forest Degradation, Biodiversity Loss and CO2 Emissions in Riau, Sumatra, Indonesia" wird in der Provinz Riau auf der indonesischen Insel Sumatra die Zerstörung des Regenwaldes wie nirgendwo sonst auf der Welt vorangetrieben. Nicht nur die oft erwähnte Gewinnung von Agrarflächen zur Gewinnung von Palmöl, sondern auch die billige Gewinnung von Zellstoff zählt zu den Haupttreibern dieser Entwicklung.

Von Harald am 28.02.2008, 19:15 | 0 Meinungen | Klimaschutz

Der Kollaps gleich zweier Windturbinen der Firma Vestas hat in Dänemark zu einer öffentlichen Diskussion über Anlagensicherheit von Windrädern geführt. Laut einer Aussage der dänischen Klimaministerin Hedegaard hatten ähnliche Vorfälle außerhalb Dänemarks ihre Ursache in Mängeln bei der Wartung und Instandhaltung. Eine Untersuchung der Vorfälle wurde angeordnet.

Von Harald am 28.02.2008, 13:41 | 1 Meinungen | Erneuerbare Energien

Der anhaltende Boom bei den Erneuerbaren Energien sorgt auch auf dem Arbeitsmarkt für Aufwind. Bis jetzt sind im Bereich Erneuerbare Energien 235.000 Arbeitsplätze entstanden, bis 2020 sollen weitere 200.000 folgen.

Garant für diese Entwicklung wird das im Dezember 2007 beschlossene Klimaschutzpaket der Bundesregierung. So soll beispielsweise der nationale Strombedarf bis 2020 zu 30 Prozent durch regenerative Energienquellen gedeckt werden (momentan 14 Prozent). Auch soll ein Wärmegesetz einen deutlich höheren Anteil erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung bei Gebäuden vorschreiben.

Von Michael am 25.02.2008, 16:27 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien

Der anhaltende Boom von Informations- und Kommunikationstechnik verschlingt weltweit immer größere Mengen an Energie. Mittlerweile entstehen zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen allein bei Herstellung, Betrieb und Verschrottung von IT-Geräten. Dieser Wert ist in etwa vergleichbar mit der CO2-Bilanz des weltweiten Flugverkehrs.

Da bietet es sich in Zeiten des Klimawandels an, mehr Wert auf die Entwicklung von energieeffizienteren Produkten zu legen. Bei bloßer Energieeinsparung soll es aber nicht bleiben, die Technik muss insgesamt „grüner" werden.

Von Michael am 25.02.2008, 15:31 | 1 Meinungen | Nachhaltigkeit

Die Photovoltaik Branche boomt kräftig vor sich hin, immer mehr Hausbesitzer setzen auf eigene Anlagen auf den Häuserdächern. Dank Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist der Bau einer entsprechenden Anlage rentabel. Zwar sinkt die Vergütung für den eingespeisten Strom jährlich um 5 Prozent, dennoch sorgen durch günstigere Fertigungsmethoden erschwinglicher gewordene Anlagen für weitere Verbreitung.

Essentiell für die mittels Photovoltaik Anlage erwirtschaftete Rendite ist der erreichte Wirkungsgrad. Erträge größer als 1000 Kilowattstunden je Kilowatt Anlagenleistung sind erstrebenswert.

Das Team von Klimawandel Global bietet Ihnen nachfolgend einige Tipps zur Steigerung des Wirkungsgrades von Photovoltaik Anlagen.

Von Michael am 25.02.2008, 12:32 | 0 Meinungen | Photovoltaik

Erneuerbare Energien befinden sich in Deutschland auf dem Vormarsch. Laut einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie über den Energieverbrauch von Privathaushalten erfreuen sich alternative Energieversorgungen weiterhin wachsender Beliebtheit.

Immer mehr Bundesbürger wählen demnach zur privaten Energieversorgung alternative Lösungen wie Solarthermie- und Photovoltaikanlagen, aber auch Wärmepumpen und Holzpelletheizungen, um ihre Heizkosten zu senken.

Von Michael am 24.02.2008, 11:52 | 2 Meinungen | Erneuerbare Energien

Die Uno und ihr Umweltprogramm Unep veröffentlichen einen dramatischen Bericht über die Folgen des Klimawandels und die Auswirkungen auf die maritimen Ökosysteme unserer Erde. Die ohnehin schon stark geschrumpften Fischbestände der Weltmeere sind durch Überfischung stark bedroht. Der Klimawandel soll diese Situation aber signifikant verschlimmern. Die Autoren der Studie warnen vor einem totalen Zusammenbruch der weltweiten Fischbestände.

Von Christian am 23.02.2008, 00:05 | 3 Meinungen | Folgen | Klimawandel | Meer

Klimaschutz kostet, das ist wahr, aber kein Klimaschutz kostet die Zukunft - das ist ebenso wahr und längst von klugen Ökonomen errechnet.

„Klimakatastrophe" wurde das „Wort des Jahres 2007". Die drohende Klimakatastrophe und wie wir sie verhindern können beschreibt Franz Alt in seinem neuen Buch.

Sogar der Chef des größten europäischen Energiekonzerns, Wulf Bernotat, enthüllte - während ich dieses Buch schrieb - eine kleine Sensation, als er verriet, dass sein neugebautes Haus mit Wärmepumpe und Solarzellen ausgestattet sei und er damit 80 % der bisherigen Stromkosten einspare. Privat also nutzt der E.ON-Chef bereits die Sonne und ihre Kostenvorteile, während er seinen Kunden noch immer überwiegend die alte und immer teurer werdende Energie verkauft.

Von Christian am 21.02.2008, 19:10 | 0 Meinungen | Klimaschutz | Nachhaltigkeit

Die Flora und Fauna der kalten Gewässer der Antarktis waren Jahrmillionen von fremden Tierarten und Räubern frei, da diese warme Gewässer bevorzugten. Durch die globale Erwärmung droht diese größtenteils noch heile Welt von Eindringlingen überrannt zu werden: Die Invasion der Krabben hat in der Antarktis begonnen!

Die Königskrabben könnten aber nur der Anfang vom Ende der Tier- und Pflanzenwelt des antarktischen Meeres sein: Meeresbiologen vermuten, dass selbst Haie sich eines Tages in die nahrungsreichen Gewässer der Antarktis ansiedeln könnten.

Von Christian am 21.02.2008, 00:59 | 0 Meinungen | Artensterben | Erwärmung | Folgen | Meer

Kaum jemand diskutiert aktuell über die Verkettung des zunehmenden Wassermangel auf unserer Erde, der zu einer ernsten Gefahr für die weltweite Energieversorgung werden kann. Dies wollen nun aber Forscher aus den USA ändern, indem sie nach Auswegen aus dem Teufelskreis der doppelten Versorgungskrise suchen.

Von Christian am 21.02.2008, 00:32 | 16 Meinungen | Energiepolitik | Folgen

Am Mittwoch, 20. Februar 2007, strahlt das ZDF eine neue Ausgabe von Abenteuer Wissen aus. Unter dem Titel "Abenteuer Wissen: Zähmung unterirdischer Kräfte" führt Karsten Schwanke durch die Sendung, die sich mit der Energie im Erdinnern befasst und wie diese Energie für den Menschen nutzbar gemacht werden soll. Schwerpunkte werden auf die Forschung zur Nutzbarmachung sowie ungeahnten und ungewollten Nebenwirkungen solcher Eingriffe in die Natur gesetzt.

Von Harald am 20.02.2008, 14:32 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien

Was sich seit Wochen angesichts der von den Fluggesellschaften veröffentlichten Rekordzahlen bereits angekündigte, nun hat es das Statistische Bundesamt bestätigt: Auch die Debatte um den Klimawandel hat die Deutschen 2007 nicht davon abgehalten, das Flugzeug als Transportmittel zu nutzen. Ganz im Gegenteil, denn im vergangenen Jahr stieg die Zahl der deutschen Fluggäste so stark wie seit über 10 Jahren nicht mehr.

Von Harald am 20.02.2008, 00:06 | 1 Meinungen | CO2-Emissionen | Klimawandel

22 Milliarden Dollar soll es kosten, das neue Aushängeschild der Scheichs in Abu Dhabi, einem Emirat am Persischen Golf. Dort entsteht im Rahmen des weltgrößten Nachhaltigkeitsprojekts die erste komplett mit regenerativen Energiequellen gespeiste und ohne CO2-emissionierenden Verkehr auskommende Stadt Masdar-City.

Mit Madar-City verspricht sich Abu Dhabi eine weltweite Vorreiterposition auf dem Sektor der erneuerbaren Energien. Mehrere neue Technologien sollen in der Stadt erprobt werden und somit zur Marktreife gelangen.

Von Michael am 19.02.2008, 09:22 | 1 Meinungen | Erneuerbare Energien | Nachhaltigkeit

Dass nicht nur Feuer den Wäldern zur Gefahr werden kann, lässt sich zurzeit eindrucksvoll in China beobachten. Durch den anhaltenden Frost und die andauernden Schneefälle sind mittlerweile zehn Prozent der chinesischen Waldflächen zerstört worden. 17 Millionen Hektar sind diesem Winter bisher zum Opfer gefallen, das entspricht mengenmäßig etwa 50 Prozent der jährlich durch Abholzung und Brandrodung zerstörten Wälder weltweit .

Besonders betroffen sind die östlichen und südlichen Regionen Chinas, wo die Vegetation nicht für derartig kalte Wetterverhältnisse angepasst ist. Im Süden mit dem normalerweise eher milden Klima droht ein Verlust an Waldbestand von bis zu 90 Prozent.

Von Michael am 12.02.2008, 09:03 | 1 Meinungen | Folgen

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