Einträge im November 2007

Die Klimaschutzkonferenz auf Bali steht vor der Tür und so wächst von Tag zu Tag das Interesse der Medien und der Öffentlichkeit. Die UN-Entwicklungsorganisation UNDP nutzt die gestiegene Aufmerksamkeit und veröffentlicht nun eine Studie über die Folgen des Klimawandels für die Entwicklungsländer, um dies auch auf die Agenda der Teilnehmer der Klimakonferenz zu bringen. In der 250-seitigen Studie werden die dramatischen Folgen für die ärmeren Länder aufgezeigt und welche Anstrengungen notwendig wären, um diese aufzufangen.

Von Harald am 29.11.2007, 15:22 | 0 Meinungen | Folgen | Klimawandel

In einer aktuellen Umfrage der IT-Beratung Accenture wurde die Einstellung von Bürgern zum Klimawandel untersucht. Insgesamt 7.500 Verbraucher aus 17 Ländern, davon 3.500 in Europa bzw. 500 in Deutschland wurden befragt. Die Studie belegt unter anderem, dass der überwiegende Teil der Stromkunden bereit wäre, den Energieversorger zu wechseln, wenn sich dieser überzeigend für die Reduktion von Treibhausgasen einsetzt.

Von Harald am 26.11.2007, 22:09 | 0 Meinungen | Klimaschutz | Klimawandel

Australien war bislang ein Mitglied der Achse des Bösen, zumindest wenn man es um die Einstellung zum Klimaschutz ging. Neben den USA ist Australien das einzige Industrieland, das die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls zur Reduzierung vehement verweigerte. Unter bem bisherigen Regierungschef Howard wurde der internationale Vertrag vor allem deshalb abgelehnt, weil Entwicklungsländern keine Auflagen gemacht werden.

Von Harald am 26.11.2007, 08:32 | 0 Meinungen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik

Derzeit befinden sich in Deutschland 25 neue Kohlekraftwerke in Planung oder bereits im Bau. Diese neuen Kraftwerke werden nach ihrer Fertigstellung jährlich rund 140 Mio. Tonnen Kohlendioxid und weitere Abgase in die Luft befördern. Schon sehr grotesk, wenn dies in dem Land passiert, das sich vertreten von Politik und Wirtschaft gerne als Vorreiter in Sachen Klimaschutz darstellt. Bei Laufzeiten von bis zu 50 Jahren für ein handelsübliches Kraftwerk ist dies nicht unbedingt ein Zeichen für eine Energiepolitik im Sinne des Klimaschutzes.

Von Harald am 25.11.2007, 08:24 | 0 Meinungen | Energiepolitik | Klimaschutz

Arved Fuchs ist ein bekannter Abenteurer und Buchautor, der vor allem durch Fernsehdokumentationen und Fotoreportagen bekannt wurde. In der Offenburger Ortenaualle referierte nun Fuchs über seine Polar-Abenteuer sowie über die Folgen des bereits heute realen Klimawandels an den Polarkreisen. Aus erster Hand konnten die 2.500 Zuhörer somit einen Einblick in die Veränderungen gewinnen, die durch die globale Erwärmung vonstatten gehen.

Von Harald am 23.11.2007, 16:31 | 0 Meinungen | Erwärmung | Klimawandel

Für alle, die sich beim Lesen des Buches "An Inconvenient Truth"/"Eine unbequeme Wahrheit"gefragt haben, was denn zum Kampf gegen den Klimawandel getan werden kann, liefert der Autor und Friedensnobelpreisträger Al Gore selbst bald die Antwort. Passenderweise erneut in Buchform.

Dieses neue Buch mit dem Titel "The Path to Survival" (deutscher Titel noch nicht bekannt) wird am 13. Mai 2008 erscheinen. Der Nachfolger von "Eine unbequeme Wahrheit" soll dort anknüpfen, wo das erste Buch aufgehört hat. Versprochen wird ein visionärer Plan, welche Veränderungen die Menschheit als Gesamtes durchführen sollte, um sich den Herausforderungen des Klimawandels entgegenzustellen.

Von Harald am 23.11.2007, 01:31 | 0 Meinungen | Klimawandel

Klimaschutz Aktion der Klima AllianzVom 3. bis 14. Dezember findet auf Bali die UN-Klimaschutzkonferenz statt, bei der eine Neuauflage des Kyoto-Protokolls beschlossen werden soll. Im Fahrwasser der Konferenz veranstaltet die Klima-Allianz am 8. Dezember 2007 einen Aktionstag, um jeden zu einem aktiven Klimaschutz aufzufordern.

Als Orte für die Demonstrationen wurden Berlin mit Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor sowie das Braunkohle- kraftwerk Neurath bei Düsseldorf gewählt. Unterstützung finden die Aktionen bei zahlreichen Gruppen wie Greenpeace, den Grünen, dem Bund Naturschutz und eigentlich dem gesamten Who is Who der Umwelt- und Klimaschutz-Szene.


Von Harald am 22.11.2007, 22:34 | 0 Meinungen | Klimaschutz
Wintersportfreunde haben momentan gut Lachen. Der Wintereinbruch im November sorgt früher als erwartet für regen Betrieb in den Wintersportorten. Die Bedingungen sind optimal, nach starkem Schneefall sind die Pisten perfekt vorbereitet. Noch vor nicht ganz einem Jahr sah die Situation aber ganz anders aus. Kaum Schneefall und zu milde Temperaturen sorgten für eine katastrophale Saison in den Skigebieten.

Das Klima in den Bergen unterliegt immer mehr unberechenbaren Schwankungen, welche laut Experten dem fortschreitenden Klimawandel zuzuschreiben sind. Warme und kalte Winter werden sich in Zukunft häufiger abwechseln. Um diesen Klimaschwankungen vorzubeugen, fahren die Skigebiete jetzt schwere Geschütze auf.
Von Michael am 22.11.2007, 19:31 | 0 Meinungen | Folgen
Eine von Greenpeace beauftragte Studie des Aachener Ingenieurbüros EU-Tech hat bei der Bundesregierung für Aufregung gesorgt. Laut dem Bericht schafft es Deutschland nicht, das selbstgesteckte Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, einzuhalten.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass maximal 30 Prozent Reduktion gegenüber den CO2-Emissionswerten von 1990 erreicht werden können. Im Bericht wurde die Effektivität der bisherigen Klimapolitik der Regierung in Frage gestellt und der immer noch stattfindene Ausbau sowie Aufbau von Kohlekraftwerken kritisiert.

Zwei Wochen vor der UN-Klimaschutzkonferenz auf Bali war somit reichlich Öl ins Feuer gegossen worden. Bundesumweltminister Gabriel wirft Greenpeace vor, die Glaubwürdigkeit Deutschlands bei der Vorreiterrolle im Klimaschutz unnötig zu gefährden. Er sieht bei der Einhaltung der Klimaschutzziele keinerlei Bedenken.
Von Michael am 22.11.2007, 18:55 | 0 Meinungen | CO2-Reduktion | Klimaschutzpolitik

Licht aus für unser Klima

Deutschland macht das Licht aus - ProSieben engagiert sich neben Galileo Contra auch sonst sehr für den Klimaschutz. Ohne weiter auf die Beweggründe des Senders eingehen zu wollen, wollen wir euch die Kampagne bzw. den Aktionstag „Rettet unsere Erde" von BILD, BUND, Greenpeace, dem WWF, Google und ProSieben vorstellen.


Am Samstag, den 8. Dezember 2007 findet eine deutschlandweite Aktion statt: „Licht aus! Für unser Klima.". Von 20 Uhr bis 20.05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. Eine eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft.


Neben großen Denkmälern, wie dem Kölner Dom, das Schloss Neuschwanstein, das Heidelberger Schloß, die Alte Oper sowie die „Zeil" in Frankfurt, können und sollen aber auch alle Privathaushalte mitmachen. Daneben aber auch Städte, Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Organisationen. Die Teilnehmer können beispielsweise Fassaden-, Zimmer-, Landschafts- oder Weihnachtsbeleuchtungen abschalten. Für die Sicherheit notwendiges Licht, etwa Straßen- oder Notbeleuchtungen, bleibt natürlich eingeschaltet.


Die Bild hat passend zum Aktionstag "Licht aus! Für unser Klima" die wichtigsten Fragen beantwortet:

Von Christian am 21.11.2007, 16:03 | 6 Meinungen | Klimaschutz | Klimawandel im TV

Nach der vollmundigen Ankündigung von E.ON, massive Investitionen im Geschäftsbereich Erneuerbare Energien durchzuführen, legt nun Konkurrent RWE nach. Auch die Nummer 2 auf dem deutschen Strom- und Energiemarkt plant Investitionen in Milliardenhöhe, um den Anteil der Stromproduktion aus regenerativen Quellen bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts auf 20% hochzuschrauben. Zur Bündelung der Aktivitäten wird zudem eine neue Tochtergesellschaft namens RWE Innogy gegründet, die sich vornehmlich in den als wirtschaftlich betrachteten Geschäftsfeldern Windkraft, Wasserkraft und Biomasse engagieren wird.

Von Harald am 21.11.2007, 15:22 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien | Investitionen

Ständig neue Rekordstände bei den Preisen für (Roh-)Öl haben zu einem stetigen Ausbau der Anbaufläche für Produkte geführt, aus denen im Anschluss Biokraftstoffe gewonnen werden. Länder wie Brasilien, die seit der Ölkrise in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts voll auf Bio-Ethanol als Kraftstoff setzen, machen dies seit Jahrzehnten ökonomisch erfolgreich vor.

In Deutschland wurde durch die gesetzlich verpflichtende Beimischung von Biosprit in den "normalen" Dieselkraftstoff ein Instrument geschaffen, um den Anbau von Biosprit-Pflanzen zu fördern. Fördermittel für wechselbereite Bauern sowie Automobilen mit speziellen Motoren haben für weitere Anreize gesorgt. Auch andere Länder haben angekündigt, in Zukunft verstärkt auf den nachwachsenden Rohstoff Biodiesel/Bioethanol zu setzen. Dazu gehören insbesondere die USA, China und Indien. Noch sind es Ankündigungen, aber wenn ein Riesenreich wie China bis zum Jahre 2030 zehn Prozent seines Kraftstoffverbrauchs durch Biosprit decken zu wollen, gilt es aufmerksam zu werden.

Von Harald am 21.11.2007, 12:29 | 2 Meinungen | Erneuerbare Energien | Klimaschutz

Wie man einer aktuellen Pressemitteilung von presstext.at entnehmen kann, wurde erstmals eine Verbindung zwischen Kriegen und globalen Klimaveränderungen in einer aktuellen Studie nachgewiesen.

Klimaänderungen und Konflikte sind in den vergangenen 500 Jahren stets Hand in Hand gegangen. In war dies zumindest der Fall. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler vom Georgia Institute of Technology in Atlanta gemeinsam mit Kollegen in Großbritannien, Hongkong und China in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Die Forscher hatten Aufzeichnungen über Lebensmittelpreise, Populationsdichten und Konflikte mit jenen der langfristigen Temperaturentwicklung verglichen.

Von Christian am 21.11.2007, 07:56 | 0 Meinungen | Folgen

carma.jpgJetzt kann sich jeder ein Bild über die Höhe der CO2-Emissionen von Kraftwerken rund um den Globus machen. In der umfangreichen und sehr detailierten Datenbank der "Carbon Monitoring for Action"-Initiative, kurz CARMA, finden alle Interessenten frei zugängliche Informationen zu den energieerzeugenden Dreckschleudern weltweit. Carma ist ein Projekt des "Center of Global Development" in Washington und verfolgt das Ziel, auf die weltweit größten CO2-Erzeuger aufmerksam zu machen.

Interessant sind vor allem die umfangreichen Sortiermöglichkeiten der Datenbank. So erhält man pro Kraftwerk beispielsweise Informationen zu CO2-Ausstoß, Energieproduktion, Standort oder Konzernzugehörigkeit. Die bereitgestellten Daten stammen weitgehend aus offiziellen Berichten, der Rest wurde anhand von Kraftwerks-Spezifikationen und anderen Kennzahlen möglichst genau geschätzt.

Von Michael am 19.11.2007, 21:54 | 0 Meinungen | CO2-Emissionen
Nach aktuellen Zahlen der Umweltgruppe Transport & Environment haben im vergangenen Jahr die deutschen Automobilhersteller in Sachen Klimaschutz Boden gegenüber der Konkurrenz aus dem Ausland verloren. Bei einem Vergleich der Emissionswerte der 2006 verkauften Neuwagen mit denen aus dem Vorjahr wurde ermittelt, dass die CO2-Emissionswerte deutscher Autos um durchschnittlich 0,6 Prozent gestiegen, während Italiener, Franzosen und Japaner ihre Emissionen dagegen gesenkt haben.

Glaubt man der Werbung dieser Tage "unserer" Automobilindustrie, können diese Zahlen gar nicht stimmen. BMW wirbt mit Efficient Dynamics, Daimler steht ganz im Zeichen der Farben blau und VW stellt ein 1-Liter-Auto in Aussicht. Da jedoch einige Programme noch Zukunftsmusik sind und die echten Öko-Modelle in mancher Modellpalette bestenfalls eine Nische besetzen, kommt es trotz aller Spritspartechniken und Effizienzsteigerungen dennoch zu höheren Emissionen.
Von Harald am 19.11.2007, 09:21 | 0 Meinungen | CO2-Emissionen

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