Wie man einer aktuellen Pressemitteilung von presstext.at entnehmen kann, wurde erstmals eine Verbindung zwischen Kriegen und globalen Klimaveränderungen in einer aktuellen Studie nachgewiesen.
Klimaänderungen und Konflikte sind in den vergangenen 500 Jahren stets Hand in Hand gegangen. In war dies zumindest der Fall. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler vom Georgia Institute of Technology in Atlanta gemeinsam mit Kollegen in Großbritannien, Hongkong und China in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Die Forscher hatten Aufzeichnungen über Lebensmittelpreise, Populationsdichten und Konflikte mit jenen der langfristigen Temperaturentwicklung verglichen.
Jetzt kann sich jeder ein Bild über die Höhe der CO2-Emissionen von Kraftwerken rund um den Globus machen. In der umfangreichen und sehr detailierten Datenbank der "Carbon Monitoring for Action"-Initiative, kurz CARMA, finden alle Interessenten frei zugängliche Informationen zu den energieerzeugenden Dreckschleudern weltweit. Carma ist ein Projekt des "Center of Global Development" in Washington und verfolgt das Ziel, auf die weltweit größten CO2-Erzeuger aufmerksam zu machen.
Interessant sind vor allem die umfangreichen Sortiermöglichkeiten der Datenbank. So erhält man pro Kraftwerk beispielsweise Informationen zu CO2-Ausstoß, Energieproduktion, Standort oder Konzernzugehörigkeit. Die bereitgestellten Daten stammen weitgehend aus offiziellen Berichten, der Rest wurde anhand von Kraftwerks-Spezifikationen und anderen Kennzahlen möglichst genau geschätzt.
Glaubt man der Werbung dieser Tage "unserer" Automobilindustrie, können diese Zahlen gar nicht stimmen. BMW wirbt mit Efficient Dynamics, Daimler steht ganz im Zeichen der Farben blau und VW stellt ein 1-Liter-Auto in Aussicht. Da jedoch einige Programme noch Zukunftsmusik sind und die echten Öko-Modelle in mancher Modellpalette bestenfalls eine Nische besetzen, kommt es trotz aller Spritspartechniken und Effizienzsteigerungen dennoch zu höheren Emissionen.
Heute ist das Gipfeltreffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) zuende gegangen. Die Zusammenkunft der Staatschefs der Erdölstaaten fand dieses Jahr in der saudi-arabischen Hauptstadt Rihad statt.
Der saudi-arabische König Abdullah kündigte wärend des Treffens an, sein Land werde insgesamt 300 Millionen Dollar aus der Portokasse zu Umwelt- und Klimaschutzzwecken zur Verfügung stellen. Mit dem damit finanziertem Fonds sollen unter anderem Technologien zur Speicherung und Einlagerung von CO2 gefördert werden.
Wie das Team von Klimawandel-Global.de berichtete, trafen sich aktuell 450 Delegierte aus insgesamt 130 Ländern in Valencia um dort den vierten Klimabericht mit Empfehlungen für die Regierungen zu finalisieren. Dieser inzwischen abgestimmte Bericht (zusammengestellt aus drei Teilberichten) umfasst ca. 20 Seiten und wurde bis ins Detail von allen Teilnehmern diskutiert.
Die Forscher sprechen doch mehr denn je zuvor Klartext, was man dem neuen Klimareports des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) entnehmen kann. Die Deligierten warnen darin aber klarer denn je vor "abrupten und unumkehrbaren" Folgen des Klimawandels.
Der Anteil der Tourismusbranche an den weltweiten Emissionen an Treibhausgasen wie CO2 wird auf immerhin etwa 5 Prozent geschätzt. Das gemeinhin als Tourismus-Weltmeister Deutschland steht unter diesen Bedingungen auf einmal gar nicht mehr als Vorreiter beim Umwelt- und Klimaschutz da.
Nun gibt es inzwischen auch harte, offizielle Kritik an den Kritikern/Leugnern des Klimawandels. „Kriminell verantwortungslos" sei es den Klimawandel zu leugnen und nichts zu tun, um ihn zu bremsen. Das hat der Exekutivsekretär der Vereinten Nationen (UN) Yvo de Boer auf der Konferenz des Weltklimarats in Valencia gesagt. Über 450 Delegierte aus insgesamt 130 Ländern wollen dort ihren vierten Klimabericht mit Empfehlungen für die Regierungen finalisieren. DIeser Entwurf umfasst ca. 20 Seiten und wird bis ins Detail von allen Teilnehmern diskutiert.
Sobald eine abgestimmte und abgenommene Version des Papiers vorliegt, soll es dann an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon übergeben werden und als Grundlage für den Klimagipfel im Dezember in Bali dienen. Über den Klimagipfel in Bali hatte das Team von Klimawandel-Global.de bereits berichtet. Das dort noch abzuschließende Klimaabkommen soll wiederum die Vereinbarungen von Kyoto fortschreiben, die bis zum Jahr 2012 gelten.
Nach einem Vorschlag des Bundesfinanzministeriums in einem Eckpunktepapier zur Umstellung der Kfz-Steuer sollen Fahrzeuge mit besonders niedrigem CO2-Ausstoß in Zukunft von der Steuer befreit werden. Im Papier werden die Bundesländer aufgefordert, besonders verbrauchs- und schadstoffarmen Autos einen sogenannten CO2-Freibetrag zu gewähren. Laut den Angaben soll dieser Grenzwert bei 100 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer festgelegt werden. Ein Wert, der momentan nur von wenigen Kleinwagen eingehalten werden kann.
Am 7. November hat das Bundesland Baden-Württemberg Deutschlands erstes "Erneuerbare-Wärme-Gesetz" verabschiedet. Laut Gesetzestext müssen Häuslebauer ab dem 1. April 2008 bei Neubauten einen Anteil erneuerbarer Energien (Solarenergie, Geothermie oder Biomasse) am Energiebedarf von mindestens 20 Prozent einhalten.
Für bestehende Gebäude gilt ab 2010 ein zehnprozentiger Anteil regenerativer Energien als vorgeschrieben, sofern das Heizsystem erneuert werden soll. Alternativ dazu kann die Vorschrift mittels ausreichender Wärmedämmung erfüllt werden. Sollten bereits Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien bestehen, werden diese berücksichtigt.
Der Markt für erneuerbare Energien erlebt momentan einen gigantischen Aufschwung. Der Boom der Windenergie und Fotovoltaik zeigt diese Entwicklung am deutlichsten, doch auch der Energiegewinnung durch Gezeitenkraft, Geothermie oder Biomasse werden rosige Zukunftsaussichten prognostiziert. Bis 2020 könnte der Umsatz der Branche um bis zu 400% wachsen.
Wir berichteten bereits über Branche durch den Mangel an qualifiziertem Arbeitspersonal. Zu wenige Fachkräfte stehen den zahlreichen zu erwartenden neuen Arbeitsplätzen gegenüber. So werden laut Expertenmeinung in den nächsten Jahren weit über 100.000 weitere Arbeitsplätze im Energiebereich entstehen. Die Anzahl der Absolventen von Ingenieur-Studiengängen werden den Bedarf aber kaum decken können.
Dieser Frage gehen die Umweltfilmer Dethlev Cordts und Nicola von Oppeln in der Dokumentation "Die Rache der Ozeane" auf den Grund. Dafür bereisten sie die Schauplätze des für 2009 geplanten Kinofilms "Der Schwarm" nach dem gleichnamigen Buch von Frank Schätzing. Ohne Hollywood, dafür aber mit umso mehr dokumentarischem Charakter werden am 07. Dezember um 21:45 Uhr in der ARD globale Umweltsünden, Wirkungsketten von Naturkatastrophen und die Folgen der globalen Erwärmung für die Meere thematisiert.
Auch diesen Monat gibt es wieder TV-Sendungen, die sich mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzen.
Den Anfang macht der SWR mit dem 90-minütigen Format "topthema" am Mittwoch, den 14. November um 20:15 Uhr. Der Informationstext zur Sendung verspricht eine interessante, objektive Berichterstattung ohne reißerische Aufbereitung.


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