Dem Winter in Süddeutschland geht es durch die fortschreitende Klimaerwärmung an den Kragen. Wärmere Winter mit wenig Schnee und dafür mehr Regen, mehr heiße Tage im Sommer, dazu eine größere Gefahr für Extremwetterereignisse wie Hochwasser oder lang andauernde Trockenperioden. Das sind die Ergebnisse der Studie "Klimawandel in Süddeutschland", die vom Kooperationsvorhaben KliWa (Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft) durchgeführt wurde.

In der Studie wurden u.a. das Langzeitverhalten von Lufttemperatur, Gebietsniederschlägen, Starkniederschlägen und Hochwasserabflüssen im Raum Süddeutschland untersucht. Zu den wesentlichen Erkenntnissen zählen eine Beschleunigung des Ansteigens der mittleren Jahrestemperatur sowie eine Verschiebung des Aufkommens von Niederschlägen in die Wintermonate.

Den kompletten Bericht gibts hier zum Nachlesen.

Von Harald am 24.06.2008, 19:41 | 0 Meinungen | Folgen

Jetzt wird's ernst - ab 1. Juli 2008 wird der Energieausweis für Altbauten (Baujahr bis einschließlich1965) Pflicht. Der Energieausweis dient als Nachweis für die energetische Bilanz eines Gebäudes und muss potentiellen Käufern und Mietern der Immobilie vorgelegt werden. Bisher galt die Pflicht zur Vorlage des Energieausweises ausschließlich für Neubauten. Ab Januar 2009 rücken dann alle nach 1965 erstellten Häuser nach. Somit wird die Energiebilanz auf dem Immobilienmarkt zu einem wichtigen Kaufkriterium.

Von Michael am 24.06.2008, 11:48 | 0 Meinungen | Energie sparen

Die Glühbirne hat schon bessere Zeiten erlebt. Die Regierung von Neuseeland will die traditionelle künstliche Lichtquelle ab Oktober nächsten Jahres aus den landesweiten Fassungen verbannen und durch Energiesparlampen ersetzen. Ziel ist es, den CO2 Ausstoß landesweit zu verringern und Stromkosten zu sparen.

Die Entscheidung von Neuseeland ist kein Einzelfall. In Australien wurde bereits im vergangenen Jahr die Verwendung von herkömmlichen Glühlampen verboten. Im US-Staat Kalifornien wird ab 2012 Schluss sein. Auch EU-weit wird über ein Verbot von Glühlampen nachgedacht.

Von Michael am 18.06.2008, 07:41 | 0 Meinungen | Energie sparen | Klimaschutzpolitik

Vor einigen Jahren berichtete die Presse zum ersten Mal von Asiatischen Tigermücken in Südeuropa. Mittlerweile hat sich diese Insektenart über die meisten Länder im mediterranen Raum ausgebreitet und auch nördlich der Alpen wurden die ersten Exemplare gesichtet. Zunehmend mildere Winter durch den Klimawandel in Europa ermöglichen das Überleben der Insekten auch in den kälteren Monaten. Die auch in Zeiten von Spritpreisen jenseits von 1,50 Euro / Liter ungebremste Reiselust sowie das stetig steigende Transportaufkommen begünstigen zudem eine schnelle Verbreitung.

Von Harald am 13.06.2008, 18:31 | 0 Meinungen | Folgen

Der Ökostromanbieter Lichtblick hat eingeräumt, an der European Energy Exchange (EEX) zusätzlichen Strom eingekauft zu haben. Pikant ist diese Vorgehensweise, da an der Strombörse EEX vor allem Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken gehandelt wird. Von einem Anbieter, der von sich selber behauptet, 100% seines Energiemixes aus regenerativen Energien zusammenzustellen, sollte man ein solches Handeln eigentlich nicht erwarten. Nachdem seit einiger Zeit Anschuldigungen gegenüber Lichtblick bzgl. eines solchen Vorgehens seitens des Unternehmens abgestritten wurden, hat man sich bei Lichtblick nun entschlossen, doch reinen Tisch zu machen.

Von Harald am 11.06.2008, 09:33 | 2 Meinungen | Ökostrom

Noch redet man fast ausschließlich von Peak Oil, von Peak Water dagegen nicht. Doch angesichts dessen, dass im Jahr 2020 jeder dritte Mensch auf der Erde an Wassermangel leiden wird, ist es dringend an der Zeit, auch dieses Thema in den Fokus zu rücken. Öl braucht niemand zum überleben, Trinkwasser dagegen sehr wohl.

Von Harald am 10.06.2008, 18:29 | 0 Meinungen | Folgen

Vom 07. - 09. Juli findet im japanischen Toyako, Hokkaido, der G8-Gipfel statt, bei dem sich die führenden Köpfe der größten achten Industrienationen unter anderem über die Zukunft der globalen Energieversorgung beraten werden. Einen Monat vor Beginn des G8-Gipfels bringen sich Politik, Wirtschaft und Verbände in Position, um die öffentliche Meinung in ihrem Interesse zu verändern und daraus resultierend politischen Druck aufzubauen.

Von Harald am 07.06.2008, 18:13 | 0 Meinungen | Investitionen

Oftmals werden Maßnahmen für den Klimaschutz ausschließlich als Kostentreiber und Arbeitsplatzvernichter dargestellt. Vornehmlich aus Industrien, deren Absatzpotenziale maßgeblich von den Energiekosten abhängen, werden politische Initiativen zum Erreichen ambitionierter Klimaschutzziele mit großer Ausdauer als Standortnachteil und Jobkiller diskreditiert. Am Ende werden diese Initiativen zumeist gar nicht mehr umgesetzt oder (wenn überhaupt) weichgespült und ihrer ursprünglich angedachten Wirkung beraubt verabschiedet.

Von Harald am 07.06.2008, 18:05 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien | Investitionen | Klimaschutz

Nach zähen Verhandlungen innerhalb der großen Koalition wurde nun doch noch der erste Teil des Klimaschutzpakets verabschiedet. Ziel des Gesetzespakets ist es, den Anteil vom Ökostrom am Energiemix bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln und gleichzeitig den Ausstoß von Kohlendioxid um 40 Prozent zu reduzieren.

Von Harald am 07.06.2008, 17:22 | 0 Meinungen | Klimaschutzpolitik

Energiesparen ist nur etwas für Ökos und Müslifresser, so hat es sich jahrelang in die Gehirne eingefressen. Für Unternehmen ist somit ein Energiesparplan zunächst einmal lediglich eine schöne Sache für das Image. Um die Entscheidungsträger, die im Wesentlichen auf den Shareholder Value fokussiert sind, zum Energiekosten senken zu überzeugen, muss man andere Ziele kommunizieren. Es müssen vor allem konkrete Zahlen vorgelegt werden, die die Vorzüge in monetären Größenordnungen festhalten.

Von Harald am 27.05.2008, 20:14 | 2 Meinungen | Energie sparen

Ein groteskes Treiben spielt sich derzeit ab in Ilulissat, der drittgrößten Stadt Grönlands mit knapp 5.000 Einwohnern. Die fünf Nordpol-Anrainerstaaten Dänemark, Norwegen, Russland, Kanada und USA treffen sich zur Nordpolkonferenz und Hauptthema wird die Ausgestaltung der wirtschaftlichen Ausbeutung der Öl- und Gasvorräte der Arktis sein. Zugänglich werden große Teile dieser Ressourcen erst durch das Abschmelzen von Gletschern als Folge des Klimawandels.

Von Harald am 27.05.2008, 17:18 | 2 Meinungen | Folgen

Gute Nachrichten zum Thema Klimaschutz aus Japan? Das ist die Frage. Die Umweltminister der G-8 Mitgliedstaaten Deutschland, Japan, USA, Kanada, Großbritannien, Italien, Frankreich und Russland haben sich darauf geeinigt, den Ausstoß von Kohlendioxid und anderer klimaschädlicher Gase bis zum Jahr 2050 um mindestens 50 Prozent zu reduzieren zu wollen. Wirklich festgelegt hat sich niemand. Ein kleiner Schritt nach vorn, denn noch im vergangenen Jahr hieß es, man wird eine Halbierung des CO2-Ausstoßes lediglich "ernsthaft prüfen".

Eine Einigung auf mittelfristige Klimaschutz Ziele bis 2020 gab es nicht.

Von Michael am 26.05.2008, 16:34 | 0 Meinungen | Klimaschutzpolitik

Nicht einmal ein Jahr ist es her, da lobte sich die Bundesregierung selbst in den höchsten Tönen angesichts des damals beschlossenen Klimaschutzpakets. Wer im Sommer 2007 zu denjenigen zählte, die an der tatsächlichen Umsetzung der Pläne und Zielsetzungen in konkrete gesetzgebende Beschlüsse zweifelte, darf sich heute mehr als bestätigt fühlen.

Von Harald am 26.05.2008, 13:34 | 1 Meinungen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat für die geplante Reform der Kfz-Steuer jetzt ein eigenes Konzept vorgelegt. Es sieht vor, neue Pkw ganz von der Steuer zu befreien, wenn deren Kohlendioxid-Ausstoß unter 100 Gramm CO2 pro Kilometer liegt. Fahrzeuge, deren Emissionen über 100 Gramm liegen, sollen mit stufenweise erhöhten Steuersätzen belastet werden. Ab Zulassungsdatum 1.1.2008 sollen alle neuen Pkw in das vom 1.1.2009 an geltende CO2-basierte Berechnungssystem einbezogen werden. Für ältere Autos soll es nach dem BUND-Vorschlag keine Änderungen geben. Im Gegensatz zum Konzept der Bundesregierung für eine CO2-bezogene Kfz-Steuer wollen die Umweltschützer, dass die sparsamsten Neufahrzeuge stärker entlastet und weniger sparsame entsprechend dem steigenden Spritverbrauch höher besteuert werden. Die in der EU künftig geltenden Grenzwerte für den Stickoxidausstoß von Pkw sollen ebenfalls einbezogen werden.

Von Christian am 09.05.2008, 21:27 | 3 Meinungen | CO2-Reduktion | Klimaschutzpolitik

Angesichts stetig steigender Öl- und Gaspreise und den damit verbundenen höheren Energiekosten rückt beim Bauen und Renovieren von Immobilien das Thema Energieeffizienz immer mehr in den Mittelpunkt. Wer weniger Strom durch eine energiesparsame Bauweise verbraucht, spürt dies am Ende des Jahres merklich im eigenen Geldbeutel.

Vor dem Energie sparen und vor allem auch dem Energiekosten sparen steht jedoch zunächst ein zum Teil beträchtlicher monetärer Mehraufwand im direkten Vergleich mit "herkömmlichen" Baumethoden an. Eine umweltfreundliche Immobilie ist gut für das ökologische Gewissen, fordert aber zum Teil deutlich höhere Investitionen. Immobilienunternehmen und -verbände fordern darum von der Politik, die Weichen für höhere staatliche Subventionen beim ökologischen Wohnungsbau zu stellen.

Von Harald am 08.05.2008, 17:28 | 0 Meinungen | CO2-Reduktion | Klimaschutz

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