The Planet - Unser Planet:  Raubbau an der Erde

Heute wollen wir unseren Lesern einen Film Tipp ans Herz legen, der nicht direkt mit dem Thema "Klimawandel" zu tun hat. Die drei Schweden Michael Stenberg, Johan Söderberg und Linus Torell haben in ihrem Film "The Planet - Unser Planet" sehr beeindruckende Bilder über die Folgen unseres Raubbaus an der Erde gefilmt.

Wir müssen uns vor Augen führen, dass bis 2010 bereits sieben Milliarden Menschen (in Zahlen 7.000.000.000) die Erde bevölkern werden. Bis zum Jahre 2050 wird diese Zahl sogar auf gigantische neun Milliarden Menschen angewachsen sein, wenn man aktuellen Prognosen Vertrauen schenken darf. Durch die Globalisierung ist der Hunger der Menschen nach einem Wohlstand auf westlichem Niveau immer weiter gestiegen. Doch wie soll man in Zukunft alle auf dem Niveau der westlichen Industrieländer versorgen?

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Dank Green IT zieht der Umweltschutz in den heimischen PC ein. Ziel ist, den kompletten Lebenszyklus der IT Hardware von Entstehung über Nutzung bis hin zur Entsorgung so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten. Dabei unterscheidet man zwei Hauptargumente:

  • Möglichst geringer Energieeinsatz bei der Produktion und der späteren Nutzung (Stichwort: CO2-Ersparnis)
  • Verbannung schädlicher Substanzen (beispielsweise Blei oder Brom) aus dem Produktionsprozess und den verwendeten Materialien

Die Zeiten des stromhungrigen Desktop PCs sind gezählt, die Zukunft wird mobiler und energieeffizienter.

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Greenwashing ist dieser Tage in der aktuellen Diskussion um den Klimawandel ein sehr beliebtes Thema bei den großen Energie Konzernen in Deutschland. Nachdem schon EON mit seiner Gezeitenkraftwerk Kampagne eine sehr hohe Werbe-Penetration in der deutschen Bevölkerung erreicht hat, zieht nun auch der Energieriese RWE mit einer Greenwashing Kampagne zu Felde. Mit dem Titel "RWE Energiesparcheck - Energiespartipp der Woche - Strom sparen mit RWE" vergeht kaum eine Stunde, in der man nicht den neuen Werbespot mit dem RWE Hamster zu sehen bekommt.

Der "niedliche" RWE Hamster versucht während des knapp 30-sekündigen Werbespots die Zuschauer zu überzeugen, sich die Energiespartipps der Woche von RWE anzusehen.

Der Siegeszug von digitalen Datenspeichern wie CDs und DVDs und der rapide Preisverfall hin zu einem billigen Massen-Medium haben dazu geführt, dass heutzutage nicht mehr benötigte CDs und DVDs schnell im normalen Hausmüll landen. Bei den riesigen Mengen an nicht (mehr) benötigten Werbe-CDs oder Rohlingen fallen dabei jedes Jahr tausende Tonnen an "Datenmüll" an.

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Über das Korallensterben und den Zusammenhang mit der globalen Erwärmung, hatten wir Ende letzten Jahres berichtet.

Viel diskutiert ist aber auch der Zusammenhang von Wirbelstürmen bzw. Hurrikans, die pünktlich jedes Jahr zur Hurrikan Saison wieder auflebt. Bewiesen ist genau dieser Zusammenhang zwar noch nicht, doch Forscher haben nun herausgefunden, dass Korallen die Geschichte von Hurrikans erzählen. Der durch den Austoß von Treibhausgasen verursachte Klimawandel steht im Verdacht für die steigende Zahl und Intensität tropischer Wirbelstürme verantwortlich zu sein. Dieser Argumentation liegt ein simples physikalisches Phänomen zugrunde: wenn die Wassertemperatur an der Meeresoberfläche steigt, werden die Hurrikane mit mehr Energie versorgt und legen an Zerstörungskraft zu.

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Der Klimawandel wird die wichtigste Ursache für das Artensterben im 21. Jahrhundert werden. Schreitet die globale Erwärmung wie beispielsweise vom Weltklimarat prognostiziert um mehrere Grad, könnten bereits bis zum Jahr 2050 über eine Million Arten für immer verschwinden.

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Deutschland kann durchatmen, zumindest wenn es um die Vorreiter-Rolle auf dem Sektor der erneuerbaren Energien geht. Die Pläne des britischen Energieministers John Hutton, Den Strombedarf Großbritanniens bis 2020 zu 100 Prozent mit Windkraftanlagen zu decken (wir berichteten), scheinen ad acta gelegt zu sein. Grund dafür ist die aktuelle Entscheidung der britischen Regierung, auf Atomkraft zur Erreichung der Klimaschutzziele zu setzen.

Am Donnerstag hat ein neues Energiegesetz Konzernen den Weg zum Bau weiterer Atomkraftwerke geebnet, mit der Einschränkung, dass neu entstehende Anlagen keinerlei staatliche Mittel erhalten. Das gilt sowohl für Aufbau und Stilllegung der Kraftwerke als auch für die Entsorgung des radioaktiven Mülls. Mehrere in- und ausländische Energiekonzerne haben bereits Interesse bekundet.

Am 30. Oktober 2006 veröffentlichte der ehemalige Chef-Ökonom der Weltbank Nicholas Stern eine Studie mit dem Namen "Stern Review on the Economics of Climate Change". Eines der Kernergebnisse der Studie war ein drohender Einbruch der globalen Wirtschaftsleistung um bis zu 20 Prozent bis zum Jahre 2050, wenn die Emissionen von Treibhausgasen wie CO2 nicht massiv reduziert würden. Nun stellte Stern jedoch klar, dass er sich wohl geirrt habe. Seine Prognosen über die wirtschäftlichen Schäden eines ungebremsten Klimawandels würden sogar noch übertroffen. Um einem dramatischen Einbruch der Weltwirtschaftsleistung entgegenzuwirken, seien Reduktion der CO2-Emission in den Industriestaaten um bis zu 80% nötig.

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Am 4. November 2008 sind die Bürger der Vereinigten Staaten aufgerufen, ihre Stimme bei der Wahl des für die nächsten vier Jahre wichtigsten Amts der Welt abzugeben. Wer tatsächlich von Demokraten und Republikanern in die finale Auseinandersetzung geschickt wird, wird sich jedoch erst im Laufe der nächsten Wochen herauskristallisieren.

Wer auch immer das Rennen am Ende machen wird, in jedem Fall wird es erhebliche politische Kurskorrekturen gegenüber der Präsidentschaft von George W. Bush geben. Darunter fällt insbesondere auch die Klimaschutzpolitik, bei der in acht Jahren Bush-Administration erst am Ende ein kleines Stück Bewegung hereinkam.

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Eine fiktive Zukunftsvision: Abertausende Autos rollen durch die Strassen einer beliebigen asiatischen Stadt, Verkehrsknotenpunkte sind verstopft, die Rushhour dauert bereits seit Stunden an. Dennoch bleibt die Luft sauber, da aus den Autos nur heiße Luft anstatt tonnenweise Kohlendioxid entweicht.

Die Idee dazu ist nicht neu. Bereits vor zehn Jahren kam ein besonders forscher Forscher auf den Gedanken, Fahrzeuge anstatt mit Benzin mit Luft als einzige Energiequelle anzutreiben. Mittlerweile steht diese Technologie kurz vor der Marktreife. Erste Prototypen kurven bereits durch die Gegend und verschiedene Firmen sicherten sich die Lizenz der Technologie.

Autos mit reiner Luft betrieben, das klingt im ersten Moment eher ineffektiv. Wie groß kann schon die Reichweite sein, von der Leistung ganz zu schweigen. Tatsächlich erreichen momentane Prototypen pro Tankfüllung (mit ultahoch- komprimierter Luft) erstaunliche 200 Kilometer Reichweite mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 110 kmh.

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Eigentlich sollte es noch über zwei Wochen ein Geheimnis der EU-Kommission bleiben, aber nun sickerten doch bereits Details durch, wie man in Brüssel Industriebetriebe und Energiewirtschaft zu verstärkten Anstrengungen für den Klimaschutz zwingen möchte. Um die von den europäischen Regierungen gesteckten ambitionierten Ziele für den Klimaschutz durchzusetzen, versucht die EU-Umweltkommission diese nun mit Härte zu forcieren. Um den CO2-Ausstoß der Industrie bis zum Jahr 2020 um 21% zu senken (verglichen mit 2005), soll insbesondere die derzeitige Praxis der kostenlosen Vergabe von CO2 Zertifikaten an die Energiewirtschaft ab 2013 gestoppt werden.

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Über ein potenzielles Massensterben als Folge der globalen Erwärmung haben wir bereits im Oktober des vergangenen Jahres berichtet. Spiegel Online greift dieses Thema nun wieder in einem Artikel auf: laut dem Bundesamt für Naturschutz können bis zu 30 Prozent aller Arten in Deutschland vom Aussterben bedroht sein.

Demnach sind knapp ein Drittel der in Deutschland lebenden Tier- und Pflanzenarten von der unwiderflichen Ausrottung bedroht. Die Experten des Bundesamtes für Naturschutz erwarten zudem auch das Auftreten neuer Schädlinge und Krankheitsüberträger.

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General Eletric zählt zu den größten Mischkonzernen der Welt. In zahlreichen zumeist technik-lastigen Geschäftsfeldern spielt GE dabei eine führende Rolle im globalen Wettbewerb mit Konkurrenten wie Siemens oder Philips. Auch im Energiesektor und hier auch im Bereich der erneuerbare Energien mischt General Eletric mit. Dieses Engagement möchte GE zum Anlass nehmen, dem Unternehmen einen grünen Anstrich zu verpassen.

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Das Jahr 2007 war sehr erfolgreich für die deutsche Solarindustrie. Solarenergie ist gefragt wie nie, nach ersten Einschätzungen der Branche wurde ein Rekordumsatz von sechs Milliarden Euro erzielt (2006: 4,9 Milliarden). Allein in Deutschland wurden ungefähr 200.000 neue Photovoltaik- und Solarthermieanlagen in Betrieb genommen, ein Großteil davon auf Häuserdächern und Gebäuden. Damit sind in Deutschland bereits 1,5 Millionen Solaranlagen verbaut.

Hauptursache des Solaranlagen Bau Booms in Deutschland ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Es ermöglicht den Betreibern der Solaranlagen die Einspeisung des selbst erzeugten Stroms in das bundesweite Netz mit kostendeckender Vergütung. Die im Erneuerbare Energien Gesetz festgelegte Degression der Förderung bei neu installierten Anlagen von fünf Prozent pro Jahr führte zu sinkenden Preisen bei Solaranlagen. Im weltweiten Vergleich sind die Systempreise für Solaranlagen in Deutschland sehr niedrig, Tendenz weiter sinkend.


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Neue Technologien treiben die Preise der Module nach unten, deswegen rechnet der Bundesverband für Solarwirtschaft bereits im kommenden Jahrzehnt mit Parität zu "herkömmlichen" Strompreisen.

Dazu Carsten König, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft: "Solarstrom wird dann genauso viel kosten wie Strom aus der Steckdose. Bis zu diesem Zeitpunkt wird Solarstrom auf eine Förderung angewiesen sein. Solarenergie hat das Potenzial, langfristig ein Viertel des deutschen und den Großteil des weltweiten Stromverbrauchs zu decken. Auf Dauer gibt es keine Alternative zu Erneuerbaren Energien."

Laut dem Jahresbericht der Münchner Rück hat die Häufigkeit von Naturkatastrophen 2007 im Vergleich zum vorangegangenen Jahr deutlich zugenommen. Auch waren die durch die Katastrophen entstandenen Aufwendungen entschieden höher als im Jahr zuvor.

Im Jahr 2007 wurden vom zweitgrößten Rückversicherer 950 Naturkatastrophen weltweit registriert (2006 waren es 850 Naturkatastrophen), der höchste Wert seit Debüt des jährlichen Berichts im Jahr 1974.

Die durch Erdbeben, Stürme, Waldbrände und Überflutungen entstandenen Kosten der Schäden beliefen sich auf 51,7 Milliarden Euro (2006: 34 Milliarden). Besonders teuer war der Orkan Kyrill, welcher im Januar in Europa Kosten von über 2,4 Milliarden verursachte.

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