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Man mag fast gar nicht mehr glauben, dass das was am Auspuff moderner Autos heraus kommt, immer noch klimaschädliches Kohlenstoffdioxid sein soll - zumindest wenn man der Autowerbung aller großen Hersteller Vertrauen schenken mag. Jens Hilgenberg, der beim BUND arbeitet, hat uns heute auf eine interessante Initiative hingewiesen, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Hallo Autoren von Klimawandel Total,

ich bin vom BUND und arbeite seit 2 Jahren zum Thema 'effiziente PKW'. Mit meinen internationalen Kollegen aus Spanien, Belgien, Italien, Frankreich und Groß Britanien beschäftige ich mich zurzeit mit dem Thema 'Autowerbung'. Wir möchten erreichen, dass die bereits bestehenden EU-Vorgaben zur Verbrauchskennzeichnung bei PKW besser umgesetz werden und mittelfristig ein Label ähnlich dem Effizienzlabel beim Kühlschrank auf Fahrzeugen im Showroom und Autowerbungen zum Einsatz kommt. Dazu haben wir einen kleine Film in Auftrag gegeben, der diese Thematik humorvoll aufgreift.

Von Christian am 27.10.2009, 22:24 | 3 Meinungen | Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Bauen erfordert neue Konzepte, die sowohl aktive als auch passive Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Hauses beinhalten. Zu den aktiven Maßnahmen zählt etwa der Einsatz von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen. Bei den passiven Maßnahmen ist zum Beispiel an energiesparenden elektrische Geräte oder eine Wärmedämmung zu denken. Durch den Einsatz neuer innovativer Technologien, um eine autarke und nachhaltige Energieversorgung im Baubereich zu realisieren.

Von Harald am 04.09.2009, 09:19 | 0 Meinungen | Energie sparen | Erneuerbare Energien | Nachhaltigkeit

Laut einer offiziellen Schätzung des Klimasekretariats der Vereinten Nationen (UNFCCC), sollen die bislang erwarteten Kosten für Maßnahmen gegen den globalen Klimawandel nun doch wesentlich mehr kosten als bisher prognostiziert. Schuld an der Zunahme der jährlichen Kosten für den Kampf gegen den Klimawandel auf 500 Milliarden USD ist, dass in bisherigen Studien die Energie-, Tourismus-, Logistik - und Bergbauindustrie sowie Ökosysteme und verarbeitende Industrie nicht mit eingerechnet wurden.

Von Christian am 31.08.2009, 09:54 | 3 Meinungen | Folgen

Heute wurden wir von einem unserer Leser auf die neueste Greenwashing Kampagne des Energiekonzerns RWE hingewiesen. Gerade Energie- und Ölkonzerne wünschen sich gerne ein grüneres Image, was aber (zum Glück) oft an der Natur der von ihnen angebotenen Produkte scheitert.

"Er ist 111 Jahre alt genau wie RWE. Er ist groß, stark, freundlich, gut 60 Meter hoch, wiegt knapp 300 Tonnen und heißt einfach nur „Der Energieriese."

Ein nettes Video, doch darf man sich auf gar keinen Fall davon blenden lassen, dass Energiekonzerne nicht umsonst kaum für ökologisch nachhaltiges Wirtschaften bekannt sind. Hoffentlich steckt doch etwas mehr hinter der Kampagne als reines Greenwashing.

Von Christian am 19.07.2009, 18:42 | 4 Meinungen | Klimawandel im TV

Inzwischen dürften ziemlich viele unserer Leser vom Großprojekt der Solarstromgewinnung in der Sahara gelesen haben. Bislang wurde ein solches Großprojekt - das Sonnenenergie in der Sahara zu Strom wandeln soll, der dann nach Europa transportiert wird - als wahrscheinlich unrentabel angesehen. Mit der zunehmender Bedeutung erneuerbarer Energien, werden aber auch solche Mamutprojekte wie DESERTEC immer realistischer.

Hierzu äußert sich nun Greenpeace Manager Roland Hipp in einem Spiegel Interview. Der Stromgewinnung aus Kohle will er eine Abfuhr erteilen und Staatshilfe für Sonnenstrom aus der Sahara fordern.

Ob Desertec tatsächlich die aufkommenden Energieprobleme Europas begegnen und die damit verbundenen Chancen für den Klimaschutz tatsächlich nutzen kann, wird wahrscheinlich erst in einigen Jahren abzusehen sein. Bis dahin wollen wir hoffen, dass das Desertec Konsortium auch ernsthaft an der Umsetzung der ambitionierten Pläne arbeitet.

Von Christian am 09.07.2009, 19:30 | 5 Meinungen | Solarenergie

Prof. Mojib Latif, der Klimaforscher am Leibniz- Institut für Meereswissenschaften der Universität Kiel ist, legt nahe aus der Wirtschaftskrise und deren "Bewältigung" zu lernen um eine tiefgreifende Energiekrise in Zukunft entgehen zu können. Als einzigen Ausweg sieht Latif die Stromgewinnung aus Sonnenkraft.

Die Hoffnung der nachhaltigen Energiegewinnung aus Atomkraft sollten selbst die größten Befürworter inzwischen verloren haben. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig auf Erneuerbare Energien umzuschwenken. Prof. Latif ist dabei sogar so optimistisch, dass er den Energiebedarf der Menschheit bereits Mitte des Jahrhunderts durch erneuerbare Energien gesättigt sieht.

Wollen wir alle hoffen, dass der Experte Recht behalten wird...

Von Christian am 04.07.2009, 16:16 | 1 Meinungen | Energiepolitik | Solarenergie

Kaum ein Tag vergeht in dem uns nicht ein Unternehmen der deutschen Industrie eine Ihrer vorgefertigten Greenwashing Kampagnen Pressemitteilungen zusendet, in der es verkündet, wie sehr sich das jeweilige Unternehmen doch in Sachen Umweltschutz engagiert. Ihr würdet euch sehr wundern, welche Unternehmen da dabei sind. Vom Energiekonzern der nachwievor den Bau von Braunkohlekraftwerke verteidigt bis hin zu Ölkonzernen, die unsere Natur weiterhin aus Profitgier ausbeuten.

Umso erstaunter waren wir heute, als wir eine Email von Miki Yokoyama bekamen, die für die Münchner Allianz in der Komunikationsabteilung arbeitet. Sie wies uns freundlicherweise darauf hin, dass der World Wide Fund for Nature (WWF) und die Allianz heute die G8 Climate Scorecards veröffentlicht haben (komplettes PDF steht hier zum Download bereit). Die Scorecards bewerten die G8 Staaten in Bezug auf ihre Klimaschutz-Initiativen, und ob ihre Maßnahmen im Bereich Klima ausreichen (leider sind sie es nicht). Eine wirklich lesenwerte Studie, die die einzelnen Defizite der mächtigen G8 Staaten in Sachen Klimaschutz offenlegen.

Eine Kurzzusammenfassung der knapp 50 Seiten starken Papers wurde auch in Videoform gegossen:


Zusammenfassung der WWF & Allianz Studie G8 Climate Scorecards 2009

  • WWF und Allianz stellen G8 Climate Scorecards 2009 in Berlin vor
  • Klimapolitische Anstrengungen der G8-Staaten bisher nicht ausreichend
  • Deutschland erstmals im Vergleich führend



Deutschland ist im Vergleich mit anderen G8-Staaten knapp vor Großbritannien und Frankreich führend im Klimaschutz. Allerdings hat bisher keines der G8-Länder ausreichende Maßnahmen getroffen, um einen gefährlichen Klimawandel aufzuhalten. Zu dem Ergebnis kommen die G8 Climate Scorecards, eine Studie von Ecofys im Auftrag von WWF und Allianz SE.

G8 Climate Scorecards für Deutschland

Nur noch fünf Monate bleiben der Staatengemeinschaft bis im Dezember in Kopenhagen über ein Kyoto-Folgeabkommen verhandelt wird, das die gefährlichsten Folgen des Klimawandels abwenden soll. Dafür, so sind sich Wissenschaftler inzwischen einig, ist es notwendig, die globale Temperaturerhöhung auf maximal 2°C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen. Dieses Ziel ist erreichbar, wenn die Treibhausgasemissionen global bis 2050 um ca. 80% gegenüber dem Jahr 1990 reduziert werden. Bei der Klimakonferenz in Kopenhagen müssen entsprechende Vereinbarungen getroffen werden. Der G8-Gipfel in Italien soll dafür Anfang Juli die Weichen stellen.

„Ohne eine konstruktive Führungsrolle der G8-Staaten wird es kein gutes Klimaabkommen in Kopenhagen geben", befürchtet Allianz Vorstand Joachim Faber. Um für Transparenz zu sorgen, veröffentlichen WWF und Allianz SE daher zum dritten Mal in Folge im Vorfeld des G8-Gipfels eine Analyse und Rangfolge der G8-Staaten im Kampf gegen den Klimawandel. Die G8 Climate Scorecards vergleichen die Länder anhand von quantitativen Indikatoren, wie der Entwicklung der Treibhausgasemissionen seit 1990, der Erfüllung der Kyoto-Ziele oder dem Anteil an erneuerbaren Energien sowie auf Basis von Experteneinschätzungen zur jeweiligen Klimapolitik. Bewertet wurden die Verbesserungen seit 1990, der jeweilige Status des Klimaschutzes und die geplanten politischen Maßnahmen. Mit Blick auf die anstehende Klimakonferenz in Kopenhagen wurde in diesem Jahr erstmals analysiert, wie konstruktiv sich die Staaten in den Klimaverhandlungen verhalten. Untersucht wurden neben den G8-Staaten auch die fünf größten Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika.

Von Christian am 01.07.2009, 23:23 | 1 Meinungen | Klimaschutzpolitik

Der Naturfotograf Yann Arthus-Bertrand hat einen hervorragenden Film zu den Wundern der Natur und ihrer akuten Bedrohung durch die rücksichtslose Lebensweise des Menschen.

Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.

Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.
Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er um sonst sein ; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.

Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie.
Yann Arthus-Bertrand.


Da der Film schon komplett durch Sponsoren finanziert wurde, kommt er nun nicht nur in die Kinos, sondern kann auch in HD Qualität bei Youtube angesehen werde - kostenlos und in voller Länge: HOME - Film von Yann Arthus-Bertrand kostenlos anschauen

Von Christian am 06.06.2009, 08:35 | 2 Meinungen | Klimawandel im TV

Anlässlich der auf Sulawesi (Indonesien) in dieser Woche stattfindenden World Ocean Conference hat der World Wildlife Fund (WWF) eine neue Studie über die Zerstörung von Meeresgebieten veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht dabei das aufgrund seines außergewöhnlichen Artenreichtums bedeutende Korallendreieck in Südostasien, das sich über sechs Länder erstreckt.

Die Studie mit dem Titel "The Coral Triangle and Climate Change" beleuchtet den Einfluss des Klimawandels auf die bereits heute durch Eingriffe des Menschen (u.a.Verschmutzung, Überfischung und Übersäuerung der Meere) stark gefährdeten Gebiete.

Von Harald am 13.05.2009, 16:03 | 0 Meinungen | Artensterben | Folgen | Meer

Heute ein mal etwas anderes Thema, das sich nicht mit dem Klimawandel und dessen Folgen beschäftigt. Das Team von Klimawandel Global tut sich zur herbstlichen Jahreszeit immer sehr schwer um morgens aus den Federn zu kommen. Schuld daran ist das fehlende Tageslicht, was dazu führt, dass zu viel Schlafhormone im Körper ausgeschüttet werden.

Genau dieses Problem adressieren sogenannte Lichtwecker, die nicht wie gewohnt mit einem schrillen Weckton wecken, sondern versuchen einen natürlichen Sonnenaufgang mittels einer integrierten Leuchte zu simmulieren.

Lichtwecker

Unter www.lichtwecker-test.de findet man nun eine sehr übersichtliche Gegenüberstellung aller in Deutschland verfügbaren Lichtwecker. Wer sich für den Kauf eines Lichtweckers informieren will, sollte sich die Seite etwas näher ansehen.

Von Christian am 27.04.2009, 22:09 | 0 Meinungen |

Wer kennt nicht das leidige Problem, dass das Email-Postfach mit Unzahl an Emails gefüllt ist, die mit Hinweisen zu Potenzsteigerungen, wundersamen Diätpillen und Online-Glücksspielen alles bieten, was an die niederen Instinkte des Internet-Users appellieren. Die Rede ist von Spam-Emails, die ebenso unerwünscht wie überflüssig Tag für Tag in milliardenfacher Ausführung rund um den Erdball geschickt werden. Nach Schätzungen sind vier von fünf Emails Spam. Der volkswirtschaftliche Schaden durch verlorene Arbeitszeit, unnötigen Ressourcenverbrauch oder auch Phishing-Attacken ist enorm.

In einer gestern veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung ICF International, in Auftrag gegeben des Herstellers von Antivirus- und Computersicherheitssoftware McAfee, wurde nun erstmals untersucht, welche Auswirkungen Spam-Emails auf die Umwelt haben.

Von Harald am 16.04.2009, 20:55 | 1 Meinungen | CO2-Emissionen | Energie sparen

Der Libanon wird nicht umsonst als "Zedernstaat" bezeichnet, schließlich ist die Zeder das Wappenzeichen des Libanons. Doch die Kiefernart wird nun akut vom Klimawandel und dessen Folgen bedroht. Die Zeder ist inzwischen auf der roten Liste der bedrohten Tiere gelandet. Einige der libanesischen Zedern werden auf ein Alter von über 2000 Jahre geschätzt.

Von Christian am 11.04.2009, 20:33 | 0 Meinungen | Artensterben | Folgen

Um die Zukunft unserer Erde müssen wir uns auch weiterhin Sorgen machen. Der deutsche Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber stellt aufgrund seiner neuesten Forschungsarbeiten fest, dass der Klimawandel wesentlich schlimmer ist als vor wenigen Jahren befürchtet: „Viele Worst-Case-Szenarien werden von der Wirklichkeit übertroffen". So soll der CO2 Ausstoß weltweit wesentlich stärker ansteigen als es in den schlimmsten Prognosen vorhergesagt werden.

Von Christian am 11.04.2009, 19:45 | 0 Meinungen | Folgen | Meer

Nach seinem Buch "Eine unbequeme Wahrheit" und "The Path to Survival" bringt Al Gore diesen November sein zweites Buch über den Klimawandel heraus. Das Buch wird "Our Choice" ("Unsere Wahl") heissen und soll Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels bieten.

Sobald wir das Buch erhalten haben, werden wir hierzu eine Rezension schreiben.

Von Christian am 11.04.2009, 18:28 | 0 Meinungen | Klimaschutz

Viele namhafte Forscher waren felsenfest der Meinung, dass mit einem wirtschaftichen Abschwung auch der Klimawandel eine Atempause bekommen würde. Wie nun aber die neuesten Erkenntnisse des Global Carbon Project (GCP) belegen, ist der CO2 Ausstoß auch im Jahr 2008 übermäßig stark gewesen - obwohl die Wirtschaftskrise dazu führte, dass weniger CO2 ausgestoßen wurde. Erklärung für dieses Phänomen könnte nun sein, dass die weltweiten Ozeane nicht mehr ausreichend viel Kohelstoffdioxid binden können.

Der jährliche Anstieg der CO2 Konzentration wird in ppm (parts per million) gemessen. Dieser betrug in den vergangenen Jahren im Mittel 2,0 ppm. In 2008 stieg die Kohlenstoffdioxidkonzentration jedoch um 2,3 auf nunmehr rund 385 ppm an. Eigentlich hätte aber der starke wirtschaftliche Abschwung in 2008 (2007: 3,2% Wachstum; 2008: 2,5% Wachstum) auch dafür sorgen müssen, dass weniger CO2 emitiert wird, da der Energieverbrauch zurück ging.

An eine Verschnaufpause für das weltweite Klima ist also selbst in Zeiten der wirtschaftlichen Abkühlung nicht zu rechnen. Bleibt die Frage, ob der Trend der letzten Jahre überhaupt noch umkehrbar ist.

Von Christian am 20.03.2009, 16:23 | 3 Meinungen | CO2-Emissionen

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